London – My all times favorite

Wenn es etwas gibt was ich wirklich wirklich liebe, dann ist es wohl das Reisen. Ich liebe es neue Orte zu entdecken, Kulturen kennen zu lernen und Länder zu bereisen. Es gibt Orte die schaut man sich einmal an und findet sie toll, spannend und sehenswert. Und dann gibt es diese Orte, die dich immer wieder magnetisch anziehen. Die dich von mal zu mal mehr in ihren Bann ziehen. Ein solcher Ort ist für mich London.

Ich liebe es durch die Viertel zu streifen und immer wieder neue Ecken zu entdecken. Abwechslung wird in London groß geschrieben. Da stehen alte historische Gebäude direkt neben moderner Architektur. Was normalerweise fehlplatziert wirken sollte, harmonisiert miteinander. An jeder Ecke gibt es Restaurants die Leckereien aus der ganzen Welt anbieten. Märkte mit allerlei Klamotten, Nützlichem und Unnützem, Lebensmitteln und Blumen scheinen förmlich überall darauf zu warten entdeckt zu werden. Londons Straßen pulsieren. Der Broker steht im Pub neben dem Gemüsehändler und plaudert über Sport. So ist das eben in London.

Normalerweise zieht es mich jedes Jahr einmal in Englands Hauptstadt. Dieses Jahr habe ich es leider nicht geschafft. Der Bau beansprucht momentan unsere gesamte Aufmerksamkeit und frisst hier und da schon mal an unserem finanziellen Handlungsspielraum rum. ABER letzte Woche war es dann so weit, ich habe ein neues „Opfer“ an Land gezogen, jemand der London bis dato noch nie gesehen hat. Natürlich habe ich mich freiwillig angeboten als Guide. In 2019 geht es wieder in meine Lieblingsstadt, gemeinsam mit meiner Schwester. Ich freue mich schon jetzt wie eine Verrückte. Eine ganze Woche. Juhu…

Wenn wir zurück sind gibt es einen Reisebericht mit haufenweise Fotos, versprochen… und so lange schwelge ich eben noch ein bisschen in Erinnerungen und plane unsere Reise.

Habt es fein,

eure Rena

Buttermilch-Kokos-Kuchen

Wer den nicht liebt ist echt selber schuld.

Der Kuchen gehört zu meinen absoluten Lieblingen und ist nebenbei auch noch super schnell gemacht.

Zutaten (für ein Backblech):

  • 500 gr Weizenmehl (Typ 405)
  • 560 gr Zucker
  • 500 ml Buttermilch (1 Stunde früher aus dem Kühlschrank holen)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gr Kokosflocken
  • 1,5 Päckchen Weinstein Backpulver
  • 3 Eier (Zimmertemperatur)
  • 300 ml flüssige Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  1. Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 175 Grad vorheizen.
  2. Vanilleschote der länge nach aufschneiden und das Vanillemark mit dem Messer herauskratzen.
  3. Vanillemark, 340 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker mit den Eiern schaumig schlagen.
  4. Buttermilch hinzugeben.
  5. Weizenmehl mit dem Backpulver nach und nach gesiebt hinzugeben und alles solange mit dem Handmixer (oder der Küchenmaschine) rühren, bis ein cremiger Teig herauskommt.
  6. Backblech fetten und mit Mehl bestäuben.
  7. den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verteilen.
  8. Kokosflocken und den restlichen Zucker miteinander vermischen. Gleichmäßig über das Backblech verteilen.
  9. Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen geben und 20 Minuten backen.
  10. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort die flüssige Sahne gleichmäßig über den Teig geben (dabei kann es schon mal zischen, das ist vollkommen normal).
  11. Abkühlen lassen und genießen.

Durch die Sahne wird der Kuchen unglaublich saftig und hat trotzdem eine schön knusprige Oberfläche.

Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe – Soulfood pur

Hallihallo ihr Lieben,

langsam aber sicher kehrt der Herbst ein. Was bedeutet das? Richtig Töpfe raus, Soulfood rein!!! Aber was ist eigentlich „Soulfood“. Ich glaube das ist für jeden etwas anderes. Für den Einen ist es Omas Apfelkuchen, der sich schon mit dem unverwechselbaren Duft ankündigt. Für den Anderen ist das nach einem stürmischen Waldspaziergang im Herbst ein deftig wärmender Eintopf. Für mich persönlich ist die Breite der  Soulfood-Palette immer sehr abhängig von meiner Gemütslage. Fast immer (okay vielleicht nicht bei 30 Grad im Schatten) findet sich meine Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe darauf wieder. Sie wärmt herrlich von Ihnen, ist sicherlich kein Leichtgewicht, was sie aber nur um so leckerer macht und ist mit noch nicht mal einer halben Stunde Zubereitungszeit auch mal eben schnell gemacht.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 4 Stangen Lauch
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 500 gr. braune Champignons
  • 500 gr. Hackfleisch
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 2 Päckchen Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 10 gr. Butter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, in einem große Topf die Butter zerlassen und die Zwiebeln hinzugeben, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  2. Hackfleisch hinzugeben und leicht krümelig braten.
  3. In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Hitze erhöhen und die Champignons zum Hackfleisch geben. Unter gelegentlichem Rühren garen lassen, dabei dürfen die Champignons ruhig ein wenig Farbe annehmen.
  4. Währenddessen den Lauch in Scheiben schneiden (die dürfen auch mal etwas ungleichmäßiger aber trotzdem nicht zu grob ausfallen) und GUT!!! waschen (außer ihr steht darauf wenn es zwischen den Zähnen knirscht).
  5. Dem Hackfleisch-Zwiebel-Champignon-Gemisch die Gemüsebrühe zufügen und aufkochen lassen, erst dann den Lauch zufügen.
  6. Sahne und Schmelzkäse zufügen. Käse schmelzen lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen
  8. Jetzt kommt das wichtigste —> SCHMECKEN LASSEN!!!

Herbstliche Grüße

Eure Rena

Ausmisten vor dem Umzug ins Haus?!?

Ihr kennt es sicher auch, diese Ecken (oder in meinem Fall ein ganzes Zimmer), die zum Abladen von „Zeug“ genutzt werden… Kram den man eigentlich nicht mehr braucht, Zeug was eigentlich verkauft, verschenkt oder vielleicht sogar einfach nur den Weg in die Mülltonne finden sollte.

Ganz schlimm war es kurz nach der Hochzeit, all die liebevoll gebastelte Dekoration für Tisch, Saal, Zeremonie und Gäste-Bespaßung. Doch wohin nur nach der Hochzeit damit??? Es traf sich also ganz hervorragend das wir einen Keller haben, der zu unserer Wohnung gehört. Frei nach dem Motto erstmal zwischenlagern, wir kümmern uns später darum… Tja oder wie man auch sagen könnte: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“

Das hört sich jetzt schlimmer an als es tatsächlich ist. Ich bin kein Messi und hebe jeden Mist auf. Aber sicherlich kennt ihr es auch von euch, dieses „Später“, dieses „Wenn ich mal Zeit habe“.  Seien wir doch ehrlich zu uns selber… aus dem Später wird irgendwann ein „Verflucht, das steht ja auch noch hier rum“.

Nun ja, wer meinen Blog verfolgt weis sicherlich von dem Hausbau. Aktuell bin ich in einer 100 qm Dachgeschoss-Stadtwohnung untergebracht. Das heißt bei einem Zwei-Mann-Haushalt, dass sich in fünf Jahren viel „Kram“ ansammelt. Doch mit einem bin ich mir mehr als sicher. Ich werde ganz sicher nicht all diese „Altlasten“ ins neue Haus schleppen (und das sage ich nicht nur weil ich all den Krempel die 5 Etagen nach unten wuchten muss).

Was also tun um den „Kram“ und „Krempel“, all die nicht mehr benötigten Dinge loszuwerden? Die einfachste Variante ist es sicherlich die Mülltonne zu öffnen und die Sachen einfach wegzuwerfen. Das tut mir aber spätestens dann in der Seele weh, wenn ich all die Hunderte von Büchern sehe, die in meinen vielen Regalen vor sich hin verstauben. Einmal gelesen und dann stehen sie dort. Bücher schmeißt man nicht weg. Sie erzählen Geschichten, tragen Emotionen und Träumereien in sich.                           Oder all die drei mal genutzten Handtaschen, meist von namhaften Herstellern und gar nicht mal so günstig in der Anschaffung gewesen. Dekoartikel, abgelegte Elektronik, DVD’s, Blu Ray’s, alles Zeug was man durchaus verkaufen kann. Gerade durch den Hausbau kann man als Bauherr durchaus den einen oder anderen Extra-Euro gut gebrauchen.

Da ich generell zu einem strukturierten Arbeiten neige (was wie ich schon des Öfteren gehört habe, nicht so schlecht sein soll), begann ich also systematisch ein Zimmer nach dem anderen zu durchforsten. Und siehe da, der „Kann-weg-Haufen“ wuchs stetig an.

Doch das Verkaufen der Artikel macht sicherlich nicht unerhebliche Arbeit. Neben dem Aussortieren, müssen die Artikel ordentlich präsentiert und beschrieben sein, ISBN-Nr. eingegeben, Boxen gepackt und zur Post gebracht werden. Ja das macht Arbeit, aber man wird mit einer gar nicht so schlechten Cash-Ausbeute belohnt.

Solltet ihr auch vor einem bevorstehenden Umzug stehen, lohnt es sich definitiv „Ballast“ loszuwerden. Hier also meine Tipps zum Vorgehen:

  1. Sortiert eure Zimmer strategisch aus. Fangt bei einem Zimmer an und arbeitet euch nach und nach durch eure Wohnung.
  2. Dinge, die „weg können“ sollten vorsortiert sein. (Bücher zu Bücher, CD zu CD, DVD zu DVD,…)
  3. Kaputte Dinge gehören in den Müll (selbstverständlich gibt es hier Ausnahmen, wenn Gegenstände als Ersatzteilspender dienen können).
  4. Nehmt euch nicht zu viel an einem Tag vor, sonst verliert ihr nur die Lust. Fangt beispielsweise nur mit einem Bücherregal an. Sortiert es aus und packt die erste Verkaufskiste.
  5. Nehmt euch die Zeit zu vergleichen, was ist ein realistischer Preis für eure Gegenstände und wie ist der Versand am günstigsten.
  6. Verschiedene Plattformen, bieten verschiedene Möglichkeiten, auch hier gilt es auszulesen welche Plattform für welche Dinge am besten funktionieren.
  7. Ihr liebt es selber über Flohmärkte zu streifen und Schnäppchen zu machen? Versucht es doch einmal selber als Verkäufer.
  8. Gute Bilder sichern euch Kauf-Interessenten, eure Artikel sollten also gut erkennbar und keine ablenkenden Faktoren im Bild zu sehen sein. Außerdem ist es ratsam einen möglichst einfarbigen Hintergrund  zu nutzen, da dieser eure Artikel hervor hebt.
  9. Gebt so viele Details wie möglich über eure Artikel preis und weist auch auf eventuelle Fehler oder Beschädigungen hin. Ehrlichkeit währt am längsten.
  10. Was beim dritten Anlauf keinen Abnehmer findet und nur von geringem Wert ist, darf getrost aussortiert und entsorgt werden.

Der Vorteil einer solchen Entrümpelungsaktion ist sicherlich nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern auch der Psychologische. Zu mindestens mir gefällt es Platz zu schaffen und in gewisser Weise Ballast loszuwerden. Außerdem denkt an eure Umzugshelfer, verkaufte Sachen müssen nicht mehr ins neue Domizil geschleppt werden 😉

Ich lass euch liebe Grüße da und wünsche euch eine tolle Restwoche.

Eure (ballastfreie) Rena

Und plötzlich habe ich Wände

Letzte Woche saß ich an meinem Rechner, der Frust war groß… nichts ging vorwärts… alles war mir zu langsam…

Tja das hat sich diese Woche endlich geändert. Zum Beginn der Woche ging es los… und damit meine ich es ging wirklich rund…

Montag 27.08.18: Einschalung der Bodenplatte und Herstellung Bauwasser

Dienstag 28.08.18: Gießen der Bodenplatte

Mittwoch 29.08.18: Abbau der Verschalung, Vorbereitung der Bodenplatte zur Errichtung des Mauerwerkes

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Donnerstag 30.08.18: Beginn Maurerarbeiten

Freitag 31.08.18: Maurerarbeiten die Zweite

 

Seit Donnerstag liege ich flach. Also muss mein Mann mich mit Neuigkeiten von der Baustelle versorgen… Ach Mensch, jetzt wo es täglich was Neues zu sehen gibt, bin ich am Bett festgekettet (naja gut, auf dem Sofa). Nichts desto trotz, ich bin immer noch vollkommen fasziniert, wie schnell es plötzlich los ging. Letzte Woche Samstag, um die Zeit trocknete noch unsere Frostschürze vor sich hin… und nun? Wir haben Wände… oder zu mindestens die ersten Ziegelreihen… ich bin total geflashed. Ich freue mich also dezent von meinem Sofa aus. Und bin schon ganz gespannt darauf endlich wieder selbst zur Baustelle zu dürfen. Drückt mir die Daumen das ich schnell wieder auf die Beine komme 😀

Habt ein tolles Restwochenende

Eure Rena

 

 

 

 

Vom Tiefbau und einem kleinen Überraschungsei…

Der Bauherr an sich ist ein von Natur aus vorsichtiges Wesen. Aber Gott sei dank gibt es ja Murphy’s Gesetz… Also braucht sich der Bauherr gar keine Gedanken darüber machen, das etwas so kommt wie er es geplant hat. Denn es kommt sowieso anders als gedacht… Versprochen…

Ich hätte es also vorher wissen müssen. Spätestens aber nachdem im Vorfeld alles schief gelaufen war was schief laufen konnte. Ich hätte also wissen sollen, das die Pechsträhne noch nicht zu Ende sein sollte…

Ich habe Anfang Juni die Baugenehmigung bekommen, drei Wochen warten, dann kann es los gehen! Äh ja zu mindestens in der Theorie.

Mitte Juli… endlich, endlich gab es Veränderungen am Grundstück… vier blaue Holzpflöcke… das kleine Hoffnungstier kam also aus seiner tiefen Höhle rausgekrabbelt und blickte scheu hervor… Würde es jetzt wirklich los gehen? Nur 13 Monate nach dem der Grundstückskaufvertrag unterschrieben war?

Eine Woche später der Tiefbauer rückte an… Jubbelschreie vom Hoffnungstier… es geht looooooooos… und es ging los… jedenfalls für drei Tage… der Tiefbauer baggerte (verzeiht mir bitte diesen laienhaften Ausdruck, aber noch bin ich Bauherrin in Ausbildung) die obere Erdschicht zur Seite.

Am nächsten Tag kam LKW um LKW mit einer MENGE Frostschutz. Soweit so gut. Während ich am Abend also bewundernd auf meinem Grundstück stand und mich so über meinen ganzen Frostschutz freute, dachte ich mir schon das es wirklich eine riesige Menge Frostschutz ist… aber gut, wir haben einHanggrundstück, also erstmal nicht so seltsam das man die Höhen ausgleichen muss…  der folgende Tag brachte dann gegen Mittag mal wieder Ernüchterung mit sich. Der Tiefbauer hatte bereits 400 Tonnen Frostschutz angefahren, aber um auf das im Bauantrag angegebene Höhenniveau zu kommen waren noch mal mindestens 120 Tonnen notwendig… Beim abendlichen Grundstücksbesuch stand für mich fest, das die weitere Aufschüttung nicht stattfinden würde. Die armen Nachbarn schauten jetzt schon nur noch auf einen riesigen Erdhaufen und es sollten weitere 60 cm dazukommen? Das konnte ich mit meinem Gewissen nicht so einfach vereinbaren.

Einige Telefonate später war ich mir sicher das es wenn ich das Haus 60 cm tiefer einordnen lassen würde, keine Probleme mit a) dem Regenwasser b) der Kanalisation und c) dem Landkreis bekommen würde. Der Tiefbauer bekam somit die Info das wir das Gelände so beibehalten würden wie es jetzt war und der Bauleiter das soweit alles fertig sei zu beginnen…

Und dann wartete ich… und wartete… anfangs noch geduldig… doch als dann auch in der zweiten Woche nach dem unser Soll der Bodenarbeiten abgeschlossen war, immer noch nichts passiert war… wie soll ich es denn ausdrücken, wurde ich leicht ungehalten. Wenn eins als Fakt feststeht, dann ist es wohl meine Ungeduld… Diverse Menschen behaupten sogar ich sei, als die Geduld und die Diplomatie verteilt wurde im Keller gewesen, Kartoffeln holen.

Nach einigen relativ klaren Worten meinerseits, kam mir unser absolut hilfsbereiter und zuvorkommender Vertriebler zu Hilfe. Am folgenden Tag stand ein Bagger auf dem Grundstück und die Frostschürzen wurden ausgehoben. Endlich… Naja es wäre nicht unser Bauvorhaben, wenn nicht mindestens etwas schief gehen würde…. Beim Aushub der Frostschürze wurde unser Stromkabel gleich mit ausgehoben…  ganz so dramatisch war es jedoch nun doch nicht. Lediglich die Ummantelung bekam einen kleinen Treffer weg, das Kabel an sich blieb unversehrt.

Ich bin nun also endlich stolze Besitzerin einer fertigen Frostschürze.

Nächste Woche soll es dann weiter gehen mit der eigentlichen Bodenplatte… ich darf also gespannt sein…

Grüße von einer leicht genervten Bauherrin

Feuriger Kartoffelsalat

Klar old school ist schon irgendwie in, aber ich wäre ja nicht ich wenn ich es nicht wieder anders machen würde. Wie sich sicherlich schon aus der Überschrift ableiten lässt, dieser Kartoffelsalat kommt ganz ohne Mayo aus. Also los geht’s:

Zutaten (ca. 6 Personen) 

  • 500 gr. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 200 gr. scharfe Chorizo
  • 1 Gemüseziebel
  • 1 Paprikaschote
  • 1/4 Gurke
  • 100 gr Kirschtomaten
  • rotes Pesto (am besten schön scharf)
  • 1 Chillischote
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver scharf

 

Zubereitung:

Pellkartoffeln zubereiten (Kartoffel inkl. Schale und Salz in kochendes Wasser und abwarten bis diese gar sind –> am besten geht das mit relativ kleinen Kartoffeln und einer kurzen Gabelprobe).

In der Zwischenzeit Paprika, Gurke und Kirschtomaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Chorizo der Länge nach halbieren und anschließend in Scheiben schneiden. Chillischote und Zwiebel in Streifen schneiden und gemeinsam mit der Chorizo in der Pfanne anbraten. Hier darf es ruhig ein bisschen knusprig werden, Die Röstaromen geben einen tollen Geschmack. Das Pesto zu der Chorizo geben.

Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (die dürfen ruhig ein wenig dicker ausfallen, dann habt ihr anschließend keinen Kartoffelbrei 😉 Die warmen Zutaten abkühlen lassen.

Wenn die warmen Zutaten auf Zimmertemperatur sind, alle Zutaten wild vermischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und schmecken lassen.

 

P.S.: Wie jeder Kartoffelsalat schmeckt auch dieser gut durchgezogen am besten.

Der Song von 2Raumwohnung (hey hier das obligatorische Warnschild –> Achtung Werbung da Markennennung… wie immer bei mir unbezahlt) trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Wir haben den Sommer schlecht hin… seit April mehr oder weniger durchgängig tolles Wetter, viel Sonnenschein, wenig Regen und alles was zu einem solchen Sommer eben dazu gehört. Die Freibäder machen Sonderschichten, die Eisverkäufer müssen das verdiente Geld langsam aber sicher mit der Schubkarre zur Bank schaffen (1,50 EUR für eine Kugel Eis ist ja auch fast günstig), die Ventilatoren- und Klimaanlagenindustrie boomt, und auch die Kleiderindustrie muss ernsthaft darüber nach denken die Herbst-/Winterkollektion erst kurz vor knapp in die Läden zu bringen.

Denke ich an die vergangenen, sagen wir mal sieben, Sommer zurück war der Grundtenor noch „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ (hey das klappt heute mit den Liedtexten, also Achtung, Achtung Werbung!) Sommer die teilweise kühler waren als die Weihnachtstage. Sommer die durch und durch verregnet waren. Und jetzt wo er, der lang herbeigesehnte Sommer, da ist hört man es an allen Straßenecken schnaufen und jammern. „So eine Affenhitze!“ „Nicht auszuhalten, diese Temperaturen!“ und ähnliche Sätze sind an der Tagesordnung. Da fragt sich mein Zynikerherz doch so gleich „Ja was wollt ihr denn?“ Zu kühl ist Mist, Regen ist Mist, sommerliche Temperaturen scheinen aber auch Mist zu sein.

Ich gebe ja zu, das ich bei Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke auch nicht sooooooo gerne im Büro hocke und arbeite. Da die Brötchen aber nunmal verdient werden müssen, muss man da wohl oder übel durch. Also einmal von der Tatsache abgesehen, dass die meisten unter uns, im Büro, auf der Baustelle oder wo auch immer sich ihr Arbeitsplatz befindet, den Großteil des Sommers verpasst, hält uns doch niemand davon ab nach der Arbeit die Wärme zu genießen. Italienisches Eis kann geschleckt, Biergärten gemeinsam mit Freunden und Bekannten unsicher gemacht, die Decke im Park ausgebreitet, der Grill angeschmissen, die Sonnenliegen ausgeklappt, der Strände besiedelt, die Füße in den warmen Sand gesteckt, die Sommernächte durchgetanzt, das lockere Herumschäkern genossen und ein kühler Cocktail getrunken werden.

All das funktioniert in einem richtigen Sommer doch so viel besser als bei Regenwetter und unterkühlten Temperaturen. Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber der Sommer hat eine stimmungshebende Wirkung auf mich. Da fällt es mir leicht nicht bei jedem Mist aus der Hose zu springen und auch mal Dinge, die nicht ganz geradeaus laufen, mit Humor zu nehmen (wie z. B.  mein dezent verzögertes Bauvorhaben 😛 ).

Also lehnt euch auf eurer Strandliege zurück und genießt ihn, DEN Sommer! Durchgeschwitzt und vielleicht nur im Schatten, aber genießt ihn! Schnell genug kommt die trübe Jahreszeit und treibt uns in unsere Wohnungen und Häuser zurück. Geht raus. Legt euch auf eine, vielleicht nicht mehr ganz grüne, Wiese und beobachtet andere Leute. Schleckt ein Eis und macht den Eisverkäufer reich. Egal wie, aber genießt den Sommer!

Sommerliche Grüße vom heimatlichen Balkon.

Eure Rena

Die Sache mit dem Hausbau lief im Vorlauf ja nicht unbedingt rund. Und eigentlich, ganz eigentlich sollte es ja auch schon so gegen den 18.07. los gehen… Ich tigere also jeden Nachmittag nach der Arbeit ganz brav hoch ans Grundstück und jeden Tag ergab sich das selbe traurige Bild.

Verdörrtes Gras und Wildblumen, Brachland, halt nichts Neues. Zwischendurch gab es dann mal einen kurzen Lichtblick. Der Stromkasten wurde gesetzt. Yeah… das war es dann auch schon wieder.

Rein routinemäßig fuhr ich also gestern wie jeden Tag zum Grundstück hoch, von Weitem keine Veränderung, Ich wendete also wie jeden Tag mein Auto oben an der großen Scheune und wäre beinahe einfach weitergefahren. doch da entdeckte ich SIE die kleinen blauen Holzpflöcke. Kurz um wurde das Auto dann doch angehalten, sogar der Motor abgestellt und dieser historische Moment fotodokumentarisch festgehalten.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer grob abgesteckten Baugrube. Laut Aussage unseres Tiefbauers müsste es jetzt praktisch täglich los gehen. Also Daumen drücken und abwarten, was die nächsten Tage so bringen.

Ihr werdet es mit als Erste erfahren 😀

Hitzige Grüße aus der Dachgeschosswohnung

Eure Rena

I’m ready to start… Start with what?

Zunächst einmal das offensichtlich Wichtigste überhaupt.

„Dieser Artikel enthält Werbung, da auf dem Titelbild das Logo und damit die Marke meines Hausbauers zu sehen ist. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert ich bezahle alles in eigener Regie und ohne Kooperation!“

Und nun zum eigentlichen Thema… Für was ist Sie denn jetzt nun Bereit. Was soll begonnen werden???

Tja das ist eine gute Frage… Ich baue ein Haus… also zur Zeit nur in der Theorie.

Das mit dem Haus bauen ist sowieso eine Sache für sich. Also Zuerst sucht man, und während man sucht, wartet man logischer Weise auch irgendwie. Man sucht nach einem Grundstück, einem geeigneten Bauunternehmen. Man kommt ins Grübeln, ist ein Neubau wirklich das Richtige für Einen? Vielleicht doch lieber ein Bestandshaus? Man schaut sich diverse Bestandshäuser an, stellt fest, das doch nicht das Richtige dabei ist. Oder eben vollkommen überteuert ist.

Letztes Jahr im Juni, sprang mich dann DAS Grundstück an, im Randgebiet meiner Stadt, wunderbar abseits auf einem Hügel gelegen, gleich bei einem Feldweg, in einer verkehrsberuhigten Zone. Das Grundstück hatte es mir sofort angetan, nicht wie die gefühlten 700 Vorgänger. Also wurde der Makler kontaktiert. Der Preis klang gut. Es folgte wieder eine dieser „Soll-ich-oder-soll-ich-nicht“-Phasen. Schlussendlich wurde das Grundstück gekauft. Was dann folgte war, wie ihr sicherlich schon selbst erraten habt, eine Folge von vielen vielen vielen Tagen und Wochen bis alles unter Dach und Fach war.

Die Finanzierung wurde geprüft, der Hausbauer festgelegt, der Grundstückskaufvertrag unterschrieben, die Hausplanung gestartet, der Grundstückskaufpreis entrichtet und damit die Eigentumsübertragung abgehakt. Sowas dauert… und dabei rede ich nicht von zwei drei Tagen… nein… nein… stellt euch lieber auf MONATE ein.

Im November letzten Jahres war es dann soweit, ich durfte das Haus bemustern… und wer jetzt denkt, dass danach gleich mit dem Bau begonnen werden kann, wird jetzt leider enttäuscht. Nach der Bemusterung wird der Bauantrag fertig gestellt, der kommt dann in dreifacher Ausfertigung zum Bauamt, und dann wartet man… einen Monat, bis einem mitgeteilt wird, das irgendwas fehlt. Und noch einen Weiteren um einen dicken fetten Schlag in die Magengrube zu erhalten.

Antrag abgelehnt??? Warum? Wenn man dann denkt, man kann mit den Behörden verhandeln, ist aber sowas von schief gewickelt. Man kämpft… man kämpft einen Monat und man kämpft einen zweiten Monat. Man versucht zu eruieren was der tatsächliche Grund für die Ablehnung ist. Man stellt fest das man keine konkrete Aussage heraus gekitzelt bekommt. Die Höhe… Sagen wir mal so… mein Traumhaus hatte eine Gesamthöhe von 8,13 m. Eine wunderschöne kleine Stadtvilla mit einem hübschen kleinen Walmdach… abgelehnt, weil zwei Vollgeschosse zu hoch seien. Okay gut… dann halt ein Flachdach, dadurch würde man ca. 2,10 m gewinnen. Nein. sind ja trotzdem noch zwei volle Geschosse… ja aber doch schon mal 1,90 niedriger als das Nachbarhaus oder nicht? Nein, da müssen Sie schon ein Geschoss mindestens bis zur Hälfte einbuddeln… Ja hallo, wer bin ich denn? Ein Maulwurf? Wenn also alle vernünftigen Argumente dieser Welt zu keinem Erfolg führen, was macht man dann? Genau… man fängt wieder von vorne an mit der Hausplanung. Und das bei schon bestehender Kreditsumme, Nachfinanzierung kommt mir nicht in die Tüte. PUNKT.

Tja wenn man dann fertig ist mit der Umplanung, stellt man fest, man bekommt jetzt ein Haus, nur ist das Haus nicht mehr DAS Haus was man sich vorgestellt hat. Aber Bürokratie sei dank, kann man schon mal ein Schweinegeld für ein Haus aufnehmen was nicht mehr seinen Wunschvorstellungen entspricht. Was soll der Geiz, da kann man schon mal flexibel sein, oder wie mir eine Dame vom Bauamt riet: „Ihr Haus ist ein schönes Haus, nur wird es leider nicht auf ihrem Grundstück gebaut werden, suchen Sie sich doch ein anderes Grundstück aus…“  Ja aber selbstverständlich, super Idee…

Man findet einen Kompromiss, sagt sich immer wieder, ach das Haus wird doch gar nicht so schlimm sein, es gibt Millionen von Menschen die in Anderthalbgeschossern wohnen… Das kann doch nicht so dramatisch werden…

Irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo es einem fast schon egal ist, was da auf seinem Grundstück stehen wird. Was soll es HAUPTSACHE irgendein Haus. Vier Wände, ein Dach… schraub gefälligst deine Ansprüche runter…. schluck es einfach runter, komm damit klar… Diesen Punkt habe ich vor ca. zwei Monaten erreicht.

Der Bauantrag ist nun auch genehmigt (im übrigen ist mein Haus jetzt zwar ein Anderthalbgeschosser, aber nur knappe 40 cm HÖHER also mein erster Hausentwurf, aber die Genehmigung ist durch, Bürokratie im Quadrat!) und ich warte mit der Schreckschusspistole im Anschlag, darauf den Startschuss geben zu können.

Wenn die Bauphase genauso schrecklich wird wie die Planungsphase werde ich wohl nach dem Bau grau sein, und damit meine ich mausgrau… nicht nur ein bisschen grau (aktuell fangen meine Schläfen an ziiiiiiiiiiiemlich grau zu werden… Wir werden sehen. Da ich ja von Natur aus immer erstmal vom „Worst-case-Szenario“ ausgehe (und leider was den Bau angeht bis jetzt immer richtig lag mit meinen Prognosen), gehe ich nicht davon aus das alles glatt gehen wird. Aber ich lasse mich natürlich freiwillig eines Besseren belehren und hätte zur Abwechslung wirklich, wirklich gerne mal Unrecht….

Bitte, bitte lass mich Unrecht haben…

Die Worte einer Bauherrin, die den Nervenzusammenbruch schon dreimal hinter sich hatte, bevor auch nur eine Schaufel Erde bewegt wurde. Oder in anderen Worten

„Rena’s Welt steht Kopf!!!“