Warum kleine blaue Hölzchen die Bauherrin glücklich macht

Die Sache mit dem Hausbau lief im Vorlauf ja nicht unbedingt rund. Und eigentlich, ganz eigentlich sollte es ja auch schon so gegen den 18.07. los gehen… Ich tigere also jeden Nachmittag nach der Arbeit ganz brav hoch ans Grundstück und jeden Tag ergab sich das selbe traurige Bild.

Verdörrtes Gras und Wildblumen, Brachland, halt nichts Neues. Zwischendurch gab es dann mal einen kurzen Lichtblick. Der Stromkasten wurde gesetzt. Yeah… das war es dann auch schon wieder.

Rein routinemäßig fuhr ich also gestern wie jeden Tag zum Grundstück hoch, von Weitem keine Veränderung, Ich wendete also wie jeden Tag mein Auto oben an der großen Scheune und wäre beinahe einfach weitergefahren. doch da entdeckte ich SIE die kleinen blauen Holzpflöcke. Kurz um wurde das Auto dann doch angehalten, sogar der Motor abgestellt und dieser historische Moment fotodokumentarisch festgehalten.

Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer grob abgesteckten Baugrube. Laut Aussage unseres Tiefbauers müsste es jetzt praktisch täglich los gehen. Also Daumen drücken und abwarten, was die nächsten Tage so bringen.

Ihr werdet es mit als Erste erfahren 😀

Hitzige Grüße aus der Dachgeschosswohnung

Eure Rena

I’m ready to start… Start with what?

Zunächst einmal das offensichtlich Wichtigste überhaupt.

„Dieser Artikel enthält Werbung, da auf dem Titelbild das Logo und damit die Marke meines Hausbauers zu sehen ist. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert ich bezahle alles in eigener Regie und ohne Kooperation!“

Und nun zum eigentlichen Thema… Für was ist Sie denn jetzt nun Bereit. Was soll begonnen werden???

Tja das ist eine gute Frage… Ich baue ein Haus… also zur Zeit nur in der Theorie.

Das mit dem Haus bauen ist sowieso eine Sache für sich. Also Zuerst sucht man, und während man sucht, wartet man logischer Weise auch irgendwie. Man sucht nach einem Grundstück, einem geeigneten Bauunternehmen. Man kommt ins Grübeln, ist ein Neubau wirklich das Richtige für Einen? Vielleicht doch lieber ein Bestandshaus? Man schaut sich diverse Bestandshäuser an, stellt fest, das doch nicht das Richtige dabei ist. Oder eben vollkommen überteuert ist.

Letztes Jahr im Juni, sprang mich dann DAS Grundstück an, im Randgebiet meiner Stadt, wunderbar abseits auf einem Hügel gelegen, gleich bei einem Feldweg, in einer verkehrsberuhigten Zone. Das Grundstück hatte es mir sofort angetan, nicht wie die gefühlten 700 Vorgänger. Also wurde der Makler kontaktiert. Der Preis klang gut. Es folgte wieder eine dieser „Soll-ich-oder-soll-ich-nicht“-Phasen. Schlussendlich wurde das Grundstück gekauft. Was dann folgte war, wie ihr sicherlich schon selbst erraten habt, eine Folge von vielen vielen vielen Tagen und Wochen bis alles unter Dach und Fach war.

Die Finanzierung wurde geprüft, der Hausbauer festgelegt, der Grundstückskaufvertrag unterschrieben, die Hausplanung gestartet, der Grundstückskaufpreis entrichtet und damit die Eigentumsübertragung abgehakt. Sowas dauert… und dabei rede ich nicht von zwei drei Tagen… nein… nein… stellt euch lieber auf MONATE ein.

Im November letzten Jahres war es dann soweit, ich durfte das Haus bemustern… und wer jetzt denkt, dass danach gleich mit dem Bau begonnen werden kann, wird jetzt leider enttäuscht. Nach der Bemusterung wird der Bauantrag fertig gestellt, der kommt dann in dreifacher Ausfertigung zum Bauamt, und dann wartet man… einen Monat, bis einem mitgeteilt wird, das irgendwas fehlt. Und noch einen Weiteren um einen dicken fetten Schlag in die Magengrube zu erhalten.

Antrag abgelehnt??? Warum? Wenn man dann denkt, man kann mit den Behörden verhandeln, ist aber sowas von schief gewickelt. Man kämpft… man kämpft einen Monat und man kämpft einen zweiten Monat. Man versucht zu eruieren was der tatsächliche Grund für die Ablehnung ist. Man stellt fest das man keine konkrete Aussage heraus gekitzelt bekommt. Die Höhe… Sagen wir mal so… mein Traumhaus hatte eine Gesamthöhe von 8,13 m. Eine wunderschöne kleine Stadtvilla mit einem hübschen kleinen Walmdach… abgelehnt, weil zwei Vollgeschosse zu hoch seien. Okay gut… dann halt ein Flachdach, dadurch würde man ca. 2,10 m gewinnen. Nein. sind ja trotzdem noch zwei volle Geschosse… ja aber doch schon mal 1,90 niedriger als das Nachbarhaus oder nicht? Nein, da müssen Sie schon ein Geschoss mindestens bis zur Hälfte einbuddeln… Ja hallo, wer bin ich denn? Ein Maulwurf? Wenn also alle vernünftigen Argumente dieser Welt zu keinem Erfolg führen, was macht man dann? Genau… man fängt wieder von vorne an mit der Hausplanung. Und das bei schon bestehender Kreditsumme, Nachfinanzierung kommt mir nicht in die Tüte. PUNKT.

Tja wenn man dann fertig ist mit der Umplanung, stellt man fest, man bekommt jetzt ein Haus, nur ist das Haus nicht mehr DAS Haus was man sich vorgestellt hat. Aber Bürokratie sei dank, kann man schon mal ein Schweinegeld für ein Haus aufnehmen was nicht mehr seinen Wunschvorstellungen entspricht. Was soll der Geiz, da kann man schon mal flexibel sein, oder wie mir eine Dame vom Bauamt riet: „Ihr Haus ist ein schönes Haus, nur wird es leider nicht auf ihrem Grundstück gebaut werden, suchen Sie sich doch ein anderes Grundstück aus…“  Ja aber selbstverständlich, super Idee…

Man findet einen Kompromiss, sagt sich immer wieder, ach das Haus wird doch gar nicht so schlimm sein, es gibt Millionen von Menschen die in Anderthalbgeschossern wohnen… Das kann doch nicht so dramatisch werden…

Irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo es einem fast schon egal ist, was da auf seinem Grundstück stehen wird. Was soll es HAUPTSACHE irgendein Haus. Vier Wände, ein Dach… schraub gefälligst deine Ansprüche runter…. schluck es einfach runter, komm damit klar… Diesen Punkt habe ich vor ca. zwei Monaten erreicht.

Der Bauantrag ist nun auch genehmigt (im übrigen ist mein Haus jetzt zwar ein Anderthalbgeschosser, aber nur knappe 40 cm HÖHER also mein erster Hausentwurf, aber die Genehmigung ist durch, Bürokratie im Quadrat!) und ich warte mit der Schreckschusspistole im Anschlag, darauf den Startschuss geben zu können.

Wenn die Bauphase genauso schrecklich wird wie die Planungsphase werde ich wohl nach dem Bau grau sein, und damit meine ich mausgrau… nicht nur ein bisschen grau (aktuell fangen meine Schläfen an ziiiiiiiiiiiemlich grau zu werden… Wir werden sehen. Da ich ja von Natur aus immer erstmal vom „Worst-case-Szenario“ ausgehe (und leider was den Bau angeht bis jetzt immer richtig lag mit meinen Prognosen), gehe ich nicht davon aus das alles glatt gehen wird. Aber ich lasse mich natürlich freiwillig eines Besseren belehren und hätte zur Abwechslung wirklich, wirklich gerne mal Unrecht….

Bitte, bitte lass mich Unrecht haben…

Die Worte einer Bauherrin, die den Nervenzusammenbruch schon dreimal hinter sich hatte, bevor auch nur eine Schaufel Erde bewegt wurde. Oder in anderen Worten

„Rena’s Welt steht Kopf!!!“

Rote Bete mit Wildsalat und Ziegenkäsetalern

Rote Bete, entweder man hasst oder man liebt sie. Bis vor rund einem guten Jahr konnte man mich mit Knolle jagen. Aber irgendwann lag Sie versehentlich (ich hatte vergessen meine Kiste entsprechend anzupassen) in meiner wöchentlichen Biokiste. Lebensmittel weg zu schmeißen kommt für mich nicht in die Tüte, also hab ich mich auf die Suche nach annehmbaren Rezepten begeben. Eines der Rezepte wurde selbstverständlich gleich ausprobiert und ich war mittelschwer überrascht, wie gut die rote Bete eigentlich schmeckt. Seitdem gehört Sie bei uns regelmäßig auf den Speiseplan. Heute gab es die rote Knolle scharf angebraten mit Salat, Ziegenkäse und Walnüssen.

Zutaten für 2 Personen: 

  • 400 gr Wild-Blattsalat
  • 500 gr Rote Bete (für die faule Bevölkerung (wie mich) auch gerne die Vakuumverpackten Vorgekochten)
  • 200 gr Ziegenkäserolle
  • 70 gr Bacon
  • 50 gr Walnüsse (netto Gewicht, exkl. Schale)
  • 1 EL Honig
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Salat waschen und in kleine Stücke zupfen. Granatapfel „entkernen“. Die Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden. Pfanne erhitzen, 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben und die rote Bete scharf anbraten. Mit Salz und Honig würzen. Rote Bete in einer separaten Schüssel zwischenparken. Den Ziegenkäse in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Bacon umwickeln. Goldbraun anbraten.

In der Zwischenzeit den Balsamico-Essig mit dem restlichen Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Salatdressing vermischen. Walnüsse grob hacken, mit dem Granatapfelkernen und dem Salat sowie dem Salatdressing vermischen. Vorsichtig die Rote Beete unterheben, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hübsch auf dem Teller drapieren, dabei die Ziegenkäsetaler nicht vergessen und schmecken lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Rena!

Lauwarmer Spargelsalat mit Pfeffer-Erdbeeren

Wenn die Temperaturen steigen, steigt bei mir auch die Lust auf Salate. Doch wer mich kennt, weiß das ich mich nicht mit der langweiligen Variante abgebe. Ich probiere gerne aus. Das heißt sozusagen frisch aus der Versuchsküche:

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 kg grünen Spargel
  • 500 gr Erdbeeren
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die unteren Enden kappen und die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne ordentlich heiß ist, den Spargel goldbraun anbraten. Ofen ausschalten, Honig und Salz mit dem noch heißen Spargel vermischen.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren putzen und vierteln. Balsamico und Pfeffer nach Geschmack über die Erdbeeren geben.

Jetzt nur noch Spargel und Erdbeeren vorsichtig untereinander heben.

Fertig & schmecken lassen!

Eure Rena

Krank sein stinkt…

assorted medication capsules

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also jetzt nicht wörtlich genommen, aber seien wir doch einmal ehrlich. Fühlt man sich kränklich, ist der Tag doch eigentlich schon gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat, oder?

Mir geht es jedenfalls so. Ich erwachte am Dienstag mit leicht verstopfter Nase und juckendem Hals. Nachdem ich mir den halben Vormittag die Seele aus dem Leib geniest hatte und immer noch dieses unangenehme Jucken im Hals hatte, war ich der festen Überzeugung „Das kann nur eine Allergie sein!“ Eine Erkältung beginnt bei mir meistens mit Gliederschmerzen und dem Gefühl von einem LKW überrollt worden zu sein. Ich beschloss also es könne nur eine Pollenallergie sein (obwohl ich damit bis dato nichts zu tun hatte). Tja weit gefehlt. Am Mittwoch erwachte ich dann plötzlich schweißgebadet und mit Gliederschmerzen. Mein Körper fühlte sich an wie von gleich mehreren LKW’s überrollt. Also nichts mit Pollenallergie, hurra…

Wenn ich krank bin neige ich leicht zur Dramatik. Ja ich gebe es offen zu. Ich würde definitiv einen guten Mann mit Männergrippe abgeben. Ganz ehrlich, niemand leidet so schlimm wie ich, wenn ich erkältet bin. Meine Stimme nimmt dann einen sehr leidenden Ton an und ich neige dazu meinen Körper vollkommen schlaff daher kommen zu lassen (hängende nach vorn gebeugte Schultern, leicht eingeknickte Hüfte und Knie). Und viel schlimmer wird alles wenn ich Halsschmerzen bekomme… dann ist sozusagen Schluss mit lustig… genauso geschehen am heutigen Tage… ich fühle mich also folglich nicht besonders toll heute. Aber die Arbeit verlangt meine Anwesenheit, so das ich all das schlimme Leid am Abend ausleben muss. Wo ich mich mit qualvoll verzogenem Gesicht auf dem Sofa rumdrücke und in regelmäßigen Abständen undefinierbare Seufzer ablasse. Nur um nach einer gefühlten halben Stunde ins Bett zu gehen, weil nämlich der Rücken, und der Kopf und überhaupt alles weh tut und meine Nase ungefähr so rot und leuchtend ist wie die von Rudolf, dem Rentier. Tagsüber stopfe ich mich also mit irgendwelchen chemischen Substanzen ala Wick DayMed (nein keine bezahlte Werbung) zu um über den Tag zu kommen, um dann Abends das Tribut dafür bezahlen zu müssen. Ganz schön bescheuert oder? Ich bin mir übrigens durchaus bewusst, dass dieses Vorgehen nicht sonderlich intelligent ist, aber man fühlt sich irgendwie verpflichtet die Kollegen nicht hängen zu lassen. Also setzt man sich mit nicht 100% ig leistungsfähigem Kopf auf Arbeit, schnieft in sein Taschentuch und funktioniert wenigstens notdürftig. Jetzt stellt sich nur die Frage, warum man das tut? Verlangt das irgendwer? Ist es der Genesung förderlich? Beruhigt man damit sein eigenes verdrehtes Gewissen? Ich kann nur sagen, das ich mich meistens selbst über mein eigenes Verhalten ärgere. Denn ich brauche wesentlich länger für die Genesung, als würde ich mir einfach mal zwei drei Tage Ruhe gönnen und die notwendige Leistung kann ich nur unter erheblichen Anstrengungen abliefern.

Schön blöd die Rena, oder?

 

DIY Sitzpouf

Normalerweise finden Dinge wie Stricken, Häkeln und Nähen mehr in den kalten Jahreszeiten statt. Aber wenn eine liebe Freundin fragt ob ich ihr einen Sitzpouf machen kann, kann ich natürlich nicht nein sagen. Da ich bereits im Dezember einen Sitzpouf gestrickt habe, nutze ich jetzt praktischer Weise die Bilder des Making of von meinem Sitzpouf. Da aber die gleiche Farbe verwendet wird, gibt es jetzt nicht so viel Unterschied. 🙂

Gesagt, getan und los geht’s:

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Zunächst braucht ihr Textilgarn (mit 2,5 kg kommt ihr aus) und sehr sehr dicke Rundstricknadeln (ich habe Größe 12 verwendet, unter 10 solltet ihr jedoch nicht gehen) mit einem Seil von mindestens 1 m (besser 1,20 m). Außerdem ist es ganz gut eine Haarklammer zur Hand zu haben. Warum? Damit vermeidet man Schusselfehler beim Drehen. Dazu kommen wir aber später…

Ihr legt natürlich selber fest wie groß euer Sitzpouf werden soll, um eine angenehme Sitzgröße zu bekommen solltet ihr jedoch nicht zu wenige Maschen anschlagen. Ich habe meinen Sitzpouf mit 50 Maschen angeschlagen.

Die äußere Hülle:

  1. Alles fängt an mit einem ausreichend langen Stück Faden. Glaubt mir für 50ig Maschen braucht ihr wirklich einen riesigen Faden. Ihr schlagt die Maschen schön locker an, denn das Textilgarn ist von Natur aus etwas steifer. Habt ihr eure Maschen zusammen, strickt ihr die erste Reihe ganz normal rechts rum bis zum Ende.
  2. Anschließend wird die Arbeit gewendet, jetzt schnappt ihr euch den Haarclip und hakt ihn bei der viertletzten Masche ein.
  3. Und wieder strickt ihr nur rechte Maschen, bis ihr an den Haarclip kommt.
  4. Den Haarclip nehmt ihr jetzt ab, hebt die Masche auf die andere Nadel ohne sie zu stricken, legt den Führungsfaden vor die linke Nadel und schiebt die vorher abgenommene Masche wieder zurück auf die linke Nadel und vor den Führungsfaden.
  5. Jetzt dreht ihr die Arbeit wieder.
  6. Setzt den Clip auf die viertletzte Masche und wiederholt Schritt 2 bis 5.
  7. Im nächsten Schritt wird der Clip nicht auf die viertletzte Masche genommen sondern auf die achtletzte Masche. Alles andere bleibt gleich. Ihr wiederholt also Schritt 3 bis 5 wieder.
  8. Wiederhole Schritt 7 und 3 bis 5.
  9. Ahnt ihr schon auf welche Masche ihr nach dem nächsten Wenden den Clip setzt? Richtig diesmal ist es die 12 Masche und alles andere bleibt wie gehabt. Das wiederholt ihr wie schon vorher noch einmal.
  10. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, habt ihr an beiden Enden des Strickstücks eine Art Treppe.
  11. Und jetzt wird’s spannend, ihr dreht die Arbeit aber legt den Clip zur Seite und strickt alle Maschen bis zur Letzten durch.
  12. Dreht die Arbeit und strickt wieder bis zur letzten Masche. Seid ihr hinten angekommen habt ihr den ersten Maschensatz geschafft.
  13. Jetzt fangt ihr wieder mit den Schritten 2 bis 12 an. Diese wiederholen sich jetzt immer und immer wieder.

Euer Strickstück wird relativ schnell bauchig werden (Ihr strickt die Maschen in der Mitte des Strickstücks wesentlich häufiger als die an den Rändern 🙂 )  das ist richtig so und muss so sein, sonst wird der Pouf nicht rund. Da der Pouf mit sehr dickem Textilgarn gestrickt wird, bekommt er sehr schnell entsprechend Gewicht. Zum Ende hin, kann das Stricken daher zur echten Tortur werden. Aber das Endergebnis lohnt sich. Haltet also durch.

Legt ihr die beiden Außenseiten (die Maschen die ihr nur selten strickt aufeinander, so wird das Strickstück zum  Ende hin einen Kreis zeigen. Strickt den Pouf ab (lasst einen ordentlich langen Faden stehen, den brauchen wir später beim Zusammenziehen des Poufs) und verbindet die beiden langen Seiten miteinander in dem ihr sie entweder fest vernäht, oder mit einer dicken Häkelnadel (dem Textilgarn angepasst) eine flache Naht häkelt.

Ihr habt es fast geschafft… Die Außenhülle eures Poufs steht schon mal. Jetzt muss nur noch den Futtersack fertig gemacht und anschließend die Füllung reingestopft werden.

Der Futtersack:

Nehmt ein ausreichend großes Stück Stoff (am besten in der Farbe des Textilgarnes), die Größe des Sackes bestimmt sich relativ leicht in dem ihr die gestrickte Außenhülle als Maß annehmt. Legt den Stoff doppelt, dann spart ihr eine Seitennaht. Denkt dabei daran das der Sack genug Höhe zum befüllen hergeben muss. Näht alle Seiten bis auf die obere Seite zu. Den vernähten Sack steckt ihr nun in die Öffnung der Außenhülle.

Die Füllung des Futtersacks könnt ihr ganz nach Belieben wählen. Ihr könnt Watte, Styroporkügelchen, Kirschkerne, Hirse, Dinkel, ect. nehmen, ganz wie ihr mögt.  Je kleiner die einzelnen Füllteilchen sind, desto enger müsst ihr die Naht an eurem Futtersack setzen.

Der Futtersack steckt nun in eurer gestrickten Außenhülle und ist bereit zum Befüllen. Nehmt euch lieber jemanden der den Sack festhält während ihr ihn befüllt, das erspart euch den einen oder anderen Nervenszusammbruch. Ist der Futtersack voll, schnappt ihr euch Nadel und Faden und vernäht die noch verbliebene Öffnung sorgsam.

Zu guter Letzt:

Ihr habt es fast geschafft, nur noch die Öffnungen der Pouf-Außenhülle verschließen und schon haltet ihr eure neue Sitzgelegenheit in euren Händen. Zu mindestens an ein einer der beiden Seiten sollte der zuvor übergelassene Faden vorhanden sein. Zieht diesen mit Wellenförmig durch die gesamte Länge der Kante und zieht anschließend fest zusammen, bis sich das Loch gänzlich schließt. Den übrigen Faden gut verknoten und durch die Mitte Richtung Futtersack schieben. Das Gleiche macht ihr auf der anderen Seite. Fertig!

 

 

 

 

 

 

Sport ist Mord – Zusammenfassung Woche 1

 

Freitag – Tag 7

Letzten Freitag beendete ich die erste Woche meines selbst auferlegten „Mehr Sport für Rena“-Programms.

Was soll ich sagen… es lief unerwartet gut. Ich hatte förmlich einen grandiosen Lauf. Vorgenommen hatte ich mir 150 Minuten Sport pro Woche zu machen. Tatsächlich geschafft habe ich sagenhafte 339 Minuten. Ich bin immer noch sehr von mir selbst überrascht.

Da ich Donnerstags zuvor das erste Mal seit Jahren wieder laufen war, könnt ihr euch vorstellen was ich für einen Muskelkater am Freitag hatte. Ich war noch nicht mal in der Lage auf meinen Tisch im Büro zu steigen um das Fenster zu machen zu können. Gott sei dank hab ich eine liebe Kollegin, die zwar schmunzelnd aber ohne großes Aufheben das Fenster zugemacht hat. Trotzdem wollte ich mich bewegen… aber auf der anderen Seite auch nicht überbeanspruchen. Also entschloss ich mich zu einer kleinen zweistündigen Wanderung. Gefolgt von einigen Oberkörper stärkenden Übungen. Damit das Gewissen die Klappe hält sozusagen.

Ich habe nicht damit gerechnet, das ich mein Programm so vehement durchziehen würde. Eigentlich neige ich schnell wieder in alte Muster zu verfallen. Aber bis dato läuft es wirklich gut. Ich denke einfach von einer Woche zur Nächsten. Und hoffentlich ist es irgendwann einfach Routine und der Körper fordert die Bewegung einfach ein.

Wie handhabt ihr eure „Bewegungsroutine“? Habt ihr bestimmte Tage an denen ihr Sport macht. Ich freue mich über eure Kommentare.

Sonnige Grüße

Eure Rena

P.S. Euch interessieren die anderen Tage der ersten Woche, dann geht es hier lang:

Sport ist Mord – Teil I

Sport ist Mord – Teil II

Sport ist Mord – Teil III