Der schnellste Bohnensalat der Welt

Heute gibt es mal wieder ein Rezept… ich liiiiiiebe Bohnen in jeder Variante. Wem es da genauso geht, der sollte also umbedingt das folgende Rezept ausprobieren.

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 250 gr frische grüne Bohnen
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 200 gr Cherrytomaten
  • 150 gr Serranoschinken
  • 3 Knoblauchzehen
  • weißer Balsamicoessig
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer Thymian
  • Natron
  • Eiswasser

Zubereitung:

Die grünen Bohnen putzen und etwa 5 Minuten in ausreichend gesalzenem Wasser bissfest kochen. Wenn ihr dem Wasser einen TL Natron zufügt bleiben die Bohnen schön grün. Umbedingt anschließend mit Eiswasser abschrecken.

Weiße Bohnen in ein Sieb abgießen, kurz kalt abbrausen und abtropfen lassen.

Die Knoblauchzehen schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne geben und erhitzen. Die Knoblauchscheiben in das heiße Öl geben und goldgelb rösten (wenn sie zu dunkel werden werden sie bitter und eigenen sich nur noch für die Tonne). Zur Seite stellen.

Die Tomaten waschen, halbieren.

Grüne und weiße Bohnen, Tomaten, Knoblauch (inkl. dem Olivenöl) in eine Schale geben, vorsichtig untereinander heben. Mit Essig, Salz, Pfeffer und dem frischen Thymian abschmecken.

Serranoschinken „grob zerpflücken“ und unter den Salat heben.

Und zu letzt das aller Wichtigste: Hinsetzen und genießen!!!

Guten Hunger

Eure Rena

Kesselgulasch – was lange köchelt wird einfach lecker

Am Wochenende gab es mal was Ausgefallenes, sozusagen ein kleines Küchen- oder besser gesagt Gartenhighlight. Grillen kann schließlich jeder, oder? Liebe Freunde hatten sich zum Besuch angekündigt, und in solchen Angelegenheiten scheue ich ja sowieso keine Mühen… es gab also Kesselgulasch.

Wer das Gericht noch nicht kennt, bekommt jetzt einen kleinen Überblick gratis zum Rezept dazu (der Rest überspringt den Abschnitt einfach und hüpft weiter zum Rezept). Kesselgulasch stammt ursprünglich aus Ungarn und wurde aus Mangel einer ordentlichen Unterkunft von den Viehhirten am offenen Feuer im Kessel gekocht. Ein richtiger Gulasch wird mit Rindfleisch gemacht. Doch schon an den weiteren Zutaten scheiden sich die Geister, denn grundsätzlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Außerdem eignet sich Kesselgulasch gerade zu ausgezeichnet für riesige Mengen. Nur der Kessel setzt die Grenzen.

Also los geht es:

Rena’s Kesselgulasch

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Buttermilch-Kokos-Kuchen

Wer den nicht liebt ist echt selber schuld.

Der Kuchen gehört zu meinen absoluten Lieblingen und ist nebenbei auch noch super schnell gemacht.

Zutaten (für ein Backblech):

  • 500 gr Weizenmehl (Typ 405)
  • 560 gr Zucker
  • 500 ml Buttermilch (1 Stunde früher aus dem Kühlschrank holen)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 gr Kokosflocken
  • 1,5 Päckchen Weinstein Backpulver
  • 3 Eier (Zimmertemperatur)
  • 300 ml flüssige Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  1. Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 175 Grad vorheizen.
  2. Vanilleschote der länge nach aufschneiden und das Vanillemark mit dem Messer herauskratzen.
  3. Vanillemark, 340 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker mit den Eiern schaumig schlagen.
  4. Buttermilch hinzugeben.
  5. Weizenmehl mit dem Backpulver nach und nach gesiebt hinzugeben und alles solange mit dem Handmixer (oder der Küchenmaschine) rühren, bis ein cremiger Teig herauskommt.
  6. Backblech fetten und mit Mehl bestäuben.
  7. den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verteilen.
  8. Kokosflocken und den restlichen Zucker miteinander vermischen. Gleichmäßig über das Backblech verteilen.
  9. Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen geben und 20 Minuten backen.
  10. Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort die flüssige Sahne gleichmäßig über den Teig geben (dabei kann es schon mal zischen, das ist vollkommen normal).
  11. Abkühlen lassen und genießen.

Durch die Sahne wird der Kuchen unglaublich saftig und hat trotzdem eine schön knusprige Oberfläche.

Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe – Soulfood pur

Hallihallo ihr Lieben,

langsam aber sicher kehrt der Herbst ein. Was bedeutet das? Richtig Töpfe raus, Soulfood rein!!! Aber was ist eigentlich „Soulfood“. Ich glaube das ist für jeden etwas anderes. Für den Einen ist es Omas Apfelkuchen, der sich schon mit dem unverwechselbaren Duft ankündigt. Für den Anderen ist das nach einem stürmischen Waldspaziergang im Herbst ein deftig wärmender Eintopf. Für mich persönlich ist die Breite der  Soulfood-Palette immer sehr abhängig von meiner Gemütslage. Fast immer (okay vielleicht nicht bei 30 Grad im Schatten) findet sich meine Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe darauf wieder. Sie wärmt herrlich von Ihnen, ist sicherlich kein Leichtgewicht, was sie aber nur um so leckerer macht und ist mit noch nicht mal einer halben Stunde Zubereitungszeit auch mal eben schnell gemacht.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 4 Stangen Lauch
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 500 gr. braune Champignons
  • 500 gr. Hackfleisch
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 2 Päckchen Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 10 gr. Butter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, in einem große Topf die Butter zerlassen und die Zwiebeln hinzugeben, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  2. Hackfleisch hinzugeben und leicht krümelig braten.
  3. In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Hitze erhöhen und die Champignons zum Hackfleisch geben. Unter gelegentlichem Rühren garen lassen, dabei dürfen die Champignons ruhig ein wenig Farbe annehmen.
  4. Währenddessen den Lauch in Scheiben schneiden (die dürfen auch mal etwas ungleichmäßiger aber trotzdem nicht zu grob ausfallen) und GUT!!! waschen (außer ihr steht darauf wenn es zwischen den Zähnen knirscht).
  5. Dem Hackfleisch-Zwiebel-Champignon-Gemisch die Gemüsebrühe zufügen und aufkochen lassen, erst dann den Lauch zufügen.
  6. Sahne und Schmelzkäse zufügen. Käse schmelzen lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen
  8. Jetzt kommt das wichtigste —> SCHMECKEN LASSEN!!!

Herbstliche Grüße

Eure Rena

Feuriger Kartoffelsalat

Klar old school ist schon irgendwie in, aber ich wäre ja nicht ich wenn ich es nicht wieder anders machen würde. Wie sich sicherlich schon aus der Überschrift ableiten lässt, dieser Kartoffelsalat kommt ganz ohne Mayo aus. Also los geht’s:

Zutaten (ca. 6 Personen) 

  • 500 gr. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 200 gr. scharfe Chorizo
  • 1 Gemüseziebel
  • 1 Paprikaschote
  • 1/4 Gurke
  • 100 gr Kirschtomaten
  • rotes Pesto (am besten schön scharf)
  • 1 Chillischote
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver scharf

 

Zubereitung:

Pellkartoffeln zubereiten (Kartoffel inkl. Schale und Salz in kochendes Wasser und abwarten bis diese gar sind –> am besten geht das mit relativ kleinen Kartoffeln und einer kurzen Gabelprobe).

In der Zwischenzeit Paprika, Gurke und Kirschtomaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Chorizo der Länge nach halbieren und anschließend in Scheiben schneiden. Chillischote und Zwiebel in Streifen schneiden und gemeinsam mit der Chorizo in der Pfanne anbraten. Hier darf es ruhig ein bisschen knusprig werden, Die Röstaromen geben einen tollen Geschmack. Das Pesto zu der Chorizo geben.

Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (die dürfen ruhig ein wenig dicker ausfallen, dann habt ihr anschließend keinen Kartoffelbrei 😉 Die warmen Zutaten abkühlen lassen.

Wenn die warmen Zutaten auf Zimmertemperatur sind, alle Zutaten wild vermischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und schmecken lassen.

 

P.S.: Wie jeder Kartoffelsalat schmeckt auch dieser gut durchgezogen am besten.

Rote Bete mit Wildsalat und Ziegenkäsetalern

Rote Bete, entweder man hasst oder man liebt sie. Bis vor rund einem guten Jahr konnte man mich mit Knolle jagen. Aber irgendwann lag Sie versehentlich (ich hatte vergessen meine Kiste entsprechend anzupassen) in meiner wöchentlichen Biokiste. Lebensmittel weg zu schmeißen kommt für mich nicht in die Tüte, also hab ich mich auf die Suche nach annehmbaren Rezepten begeben. Eines der Rezepte wurde selbstverständlich gleich ausprobiert und ich war mittelschwer überrascht, wie gut die rote Bete eigentlich schmeckt. Seitdem gehört Sie bei uns regelmäßig auf den Speiseplan. Heute gab es die rote Knolle scharf angebraten mit Salat, Ziegenkäse und Walnüssen.

Zutaten für 2 Personen: 

  • 400 gr Wild-Blattsalat
  • 500 gr Rote Bete (für die faule Bevölkerung (wie mich) auch gerne die Vakuumverpackten Vorgekochten)
  • 200 gr Ziegenkäserolle
  • 70 gr Bacon
  • 50 gr Walnüsse (netto Gewicht, exkl. Schale)
  • 1 EL Honig
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Salat waschen und in kleine Stücke zupfen. Granatapfel „entkernen“. Die Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden. Pfanne erhitzen, 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben und die rote Bete scharf anbraten. Mit Salz und Honig würzen. Rote Bete in einer separaten Schüssel zwischenparken. Den Ziegenkäse in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Bacon umwickeln. Goldbraun anbraten.

In der Zwischenzeit den Balsamico-Essig mit dem restlichen Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Salatdressing vermischen. Walnüsse grob hacken, mit dem Granatapfelkernen und dem Salat sowie dem Salatdressing vermischen. Vorsichtig die Rote Beete unterheben, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hübsch auf dem Teller drapieren, dabei die Ziegenkäsetaler nicht vergessen und schmecken lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Rena!

Lauwarmer Spargelsalat mit Pfeffer-Erdbeeren

Wenn die Temperaturen steigen, steigt bei mir auch die Lust auf Salate. Doch wer mich kennt, weiß das ich mich nicht mit der langweiligen Variante abgebe. Ich probiere gerne aus. Das heißt sozusagen frisch aus der Versuchsküche:

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 kg grünen Spargel
  • 500 gr Erdbeeren
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die unteren Enden kappen und die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne ordentlich heiß ist, den Spargel goldbraun anbraten. Ofen ausschalten, Honig und Salz mit dem noch heißen Spargel vermischen.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren putzen und vierteln. Balsamico und Pfeffer nach Geschmack über die Erdbeeren geben.

Jetzt nur noch Spargel und Erdbeeren vorsichtig untereinander heben.

Fertig & schmecken lassen!

Eure Rena