Blogpause beendet – ich bin wieder da!

Wie ihr sicherlich schon festgestellt habt war es ziemlich ruhig auf meinem Blog. Die Pause war nicht ganz freiwillig, war aber leider bitter nötig. Ich hatte so unglaublich viel um die Ohren das ich einfach keine Zeit gefunden habe zu schreiben.

Die finale Phase vor dem Umzug war wirklich kräftezehrend. Die letzten Bauschritte sind besondere Zeitfresser gewesen. Fliesen aussuchen, die Baustelle gefühlt täglich sieben mal lüften, damit der Estrich trocknet, die Baufortschritte kritisch prüfen, Abstimmungen mit den Gewerken, nebenbei den Umzug organisieren und ganz zwischendurch noch Arbeiten. Und auch nach unserem durchaus turbulenten Umzug ist es irgendwie nicht ruhiger geworden.

Da meine Lieblingskollegin ja schon im Dezember gegangen ist, war bei uns der Jahresabschluss und die Folgemonate in denen dann zu allem Überfluss auch noch mein zweiter Mitarbeiter wegen Krankheit zwei Monate ausgefallen ist mehr als nur turbulent. Wenn man dann mit Chef und einem neuen noch nicht eingearbeiteten Kollegen alleine ist, läuft halt auch mal alles drunter und drüber.

Ja so ungefähr war mein letztes halbes Jahr. Zur Abwechslung war sich mein Privatleben mit meinem Berufsleben sehr einig und beide haben ihr Möglichstes getan um mich zu fordern. ABER…

Ich habe es überlebt.

Das Haus ist fertig gestellt, der Umzug gemeistert, die Katzen fühlen sich mittlerweile auch ganz wohl und die ersten Räume im Haus sind vollständig eingerichtet. Wir sind also so langsam angekommen.

In den nächsten Tagen wird es die ersten Beiträge zu den bereits erwähnten Räumen geben und am Samstag steht ein Kesselgulasch mit Freunden an. Das Rezept werde ich euch nicht vorenthalten. Außerdem steht auch noch mein Reisebericht zu London aus.

Ihr dürft also gespannt sein.

Sonnige Grüße

Eure Rena

Weihnachten und andere Katastrophen

Eigentlich mag ich Weihnachten ja echt gerne… aber irgendwie scheint es dieses Jahr so zu sein, das der Grinch in mich gefahren sein muss… Warum? Keine Ahnung! Ich bin schlicht und ergreifend genervt… Die Leute um mich rum wuseln wie die Verrückten, scheinen ein absolut perfektes Weihnachten zelebrieren zu wollen. Das dabei Instagram, Snapchat und Co mit Vorzeigebildern gefüllt werden, ist irgendwie klar… schließlich soll doch die ganze Welt sehen, wie perfekt alles zu sein scheint…

Aber seien wir doch mal ehrlich… Ich arbeite bis zum letzten Tag durch. Geschenke kaufen? Fehlanzeige… sich überhaupt mal einen Kopf über das richtige Geschenk machen? Fehlanzeige… die eilig bestellten Geschenke wunderschön einpacken… ja das bekomme ich hin… Ganz unromantisch habe ich dieses Jahr alle Geschenke bei den Geschenkempfängern angefragt… und wie sollte es anders sein, zu nachtspäter Stunde neben der Organisation des Hausbaues bei einem bekannten Onlinehändler bestellt. Sehr weihnachtlich… Das Verpacken ging ebenfalls nebenher los… gleich nachdem ich kurz nach Feierabend wie eine Verrückte in die Stadt gerast war, um Einpackutensilien bei einem ebenfalls nicht unbekannten Dekorationsunternehmen mit Außenfilialen in allen größeren oder auch kleineren Städten, kurz vor Ladenschluss  zu ergattern…

Läuft bei mir… Multitasking ist eine Eigenschaft die ich mittlerweile, und das auch noch kurz vor Weihnachten, perfektioniert habe. Super praktisch wenn du tausend Dinge gleichzeitig machen musst und dir trotzdem alles hinten runter fällt… Jüngstes Beispiel eine Kollegin von mir hat gekündigt, also hat man sich im Kollegenkreis so überlegt man könne ja ein Abschiedsgeschenk besorgen… und wenn ich „man“ schreibe meine ich „ich“. Tja doof nur das mir das vor zwei Tagen wieder einfiel das ich eben genau dieses noch nicht getan habe… Toll gemacht… Schnell noch in einen Elektronikmarkt gefahren um dort nach besagtem Geschenk zu suche… selbstverständlich gab es selbiges nicht mehr… Auf Risiko also mal wieder den schon erwähnten Onlinehändler befragt, Lieferung am nächsten Tag möglich… sehr gut… hoffentlich kommt es pünktlich an… denn selbstverständlich wie sollte es anders sein, ich hatte Inventur und damit keine Möglichkeit mal schnell noch irgendwo irgendetwas anderes zu bestellen… Äh ja… so läuft das zur Zeit bei mir…  Alles gut gegangen… Geschenk kam trotz Streik an.

Heute ist mein letzter Arbeitstag und dann ist erst mal Ruhe, bis dann am 02.Januar 2019 das große Chaos wieder beginnen kann… und als kleines Schmankerl merke ich heute früh das ich dicke Mandeln und ne zugesetzte Nase habe… Jiiepiiiiie was bin ich für eine gute Angestellte.

So jetzt habe ich aber wirklich genug den Grinch gespielt…

Unweihnachtliche Grüße

Eure Rena

Ausmisten vor dem Umzug ins Haus?!?

Ihr kennt es sicher auch, diese Ecken (oder in meinem Fall ein ganzes Zimmer), die zum Abladen von „Zeug“ genutzt werden… Kram den man eigentlich nicht mehr braucht, Zeug was eigentlich verkauft, verschenkt oder vielleicht sogar einfach nur den Weg in die Mülltonne finden sollte.

Ganz schlimm war es kurz nach der Hochzeit, all die liebevoll gebastelte Dekoration für Tisch, Saal, Zeremonie und Gäste-Bespaßung. Doch wohin nur nach der Hochzeit damit??? Es traf sich also ganz hervorragend das wir einen Keller haben, der zu unserer Wohnung gehört. Frei nach dem Motto erstmal zwischenlagern, wir kümmern uns später darum… Tja oder wie man auch sagen könnte: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“

Das hört sich jetzt schlimmer an als es tatsächlich ist. Ich bin kein Messi und hebe jeden Mist auf. Aber sicherlich kennt ihr es auch von euch, dieses „Später“, dieses „Wenn ich mal Zeit habe“.  Seien wir doch ehrlich zu uns selber… aus dem Später wird irgendwann ein „Verflucht, das steht ja auch noch hier rum“.

Nun ja, wer meinen Blog verfolgt weis sicherlich von dem Hausbau. Aktuell bin ich in einer 100 qm Dachgeschoss-Stadtwohnung untergebracht. Das heißt bei einem Zwei-Mann-Haushalt, dass sich in fünf Jahren viel „Kram“ ansammelt. Doch mit einem bin ich mir mehr als sicher. Ich werde ganz sicher nicht all diese „Altlasten“ ins neue Haus schleppen (und das sage ich nicht nur weil ich all den Krempel die 5 Etagen nach unten wuchten muss).

Was also tun um den „Kram“ und „Krempel“, all die nicht mehr benötigten Dinge loszuwerden? Die einfachste Variante ist es sicherlich die Mülltonne zu öffnen und die Sachen einfach wegzuwerfen. Das tut mir aber spätestens dann in der Seele weh, wenn ich all die Hunderte von Büchern sehe, die in meinen vielen Regalen vor sich hin verstauben. Einmal gelesen und dann stehen sie dort. Bücher schmeißt man nicht weg. Sie erzählen Geschichten, tragen Emotionen und Träumereien in sich.                           Oder all die drei mal genutzten Handtaschen, meist von namhaften Herstellern und gar nicht mal so günstig in der Anschaffung gewesen. Dekoartikel, abgelegte Elektronik, DVD’s, Blu Ray’s, alles Zeug was man durchaus verkaufen kann. Gerade durch den Hausbau kann man als Bauherr durchaus den einen oder anderen Extra-Euro gut gebrauchen.

Da ich generell zu einem strukturierten Arbeiten neige (was wie ich schon des Öfteren gehört habe, nicht so schlecht sein soll), begann ich also systematisch ein Zimmer nach dem anderen zu durchforsten. Und siehe da, der „Kann-weg-Haufen“ wuchs stetig an.

Doch das Verkaufen der Artikel macht sicherlich nicht unerhebliche Arbeit. Neben dem Aussortieren, müssen die Artikel ordentlich präsentiert und beschrieben sein, ISBN-Nr. eingegeben, Boxen gepackt und zur Post gebracht werden. Ja das macht Arbeit, aber man wird mit einer gar nicht so schlechten Cash-Ausbeute belohnt.

Solltet ihr auch vor einem bevorstehenden Umzug stehen, lohnt es sich definitiv „Ballast“ loszuwerden. Hier also meine Tipps zum Vorgehen:

  1. Sortiert eure Zimmer strategisch aus. Fangt bei einem Zimmer an und arbeitet euch nach und nach durch eure Wohnung.
  2. Dinge, die „weg können“ sollten vorsortiert sein. (Bücher zu Bücher, CD zu CD, DVD zu DVD,…)
  3. Kaputte Dinge gehören in den Müll (selbstverständlich gibt es hier Ausnahmen, wenn Gegenstände als Ersatzteilspender dienen können).
  4. Nehmt euch nicht zu viel an einem Tag vor, sonst verliert ihr nur die Lust. Fangt beispielsweise nur mit einem Bücherregal an. Sortiert es aus und packt die erste Verkaufskiste.
  5. Nehmt euch die Zeit zu vergleichen, was ist ein realistischer Preis für eure Gegenstände und wie ist der Versand am günstigsten.
  6. Verschiedene Plattformen, bieten verschiedene Möglichkeiten, auch hier gilt es auszulesen welche Plattform für welche Dinge am besten funktionieren.
  7. Ihr liebt es selber über Flohmärkte zu streifen und Schnäppchen zu machen? Versucht es doch einmal selber als Verkäufer.
  8. Gute Bilder sichern euch Kauf-Interessenten, eure Artikel sollten also gut erkennbar und keine ablenkenden Faktoren im Bild zu sehen sein. Außerdem ist es ratsam einen möglichst einfarbigen Hintergrund  zu nutzen, da dieser eure Artikel hervor hebt.
  9. Gebt so viele Details wie möglich über eure Artikel preis und weist auch auf eventuelle Fehler oder Beschädigungen hin. Ehrlichkeit währt am längsten.
  10. Was beim dritten Anlauf keinen Abnehmer findet und nur von geringem Wert ist, darf getrost aussortiert und entsorgt werden.

Der Vorteil einer solchen Entrümpelungsaktion ist sicherlich nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern auch der Psychologische. Zu mindestens mir gefällt es Platz zu schaffen und in gewisser Weise Ballast loszuwerden. Außerdem denkt an eure Umzugshelfer, verkaufte Sachen müssen nicht mehr ins neue Domizil geschleppt werden 😉

Ich lass euch liebe Grüße da und wünsche euch eine tolle Restwoche.

Eure (ballastfreie) Rena

36 Grad und es wird noch heißer…

Der Song von 2Raumwohnung (hey hier das obligatorische Warnschild –> Achtung Werbung da Markennennung… wie immer bei mir unbezahlt) trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Wir haben den Sommer schlecht hin… seit April mehr oder weniger durchgängig tolles Wetter, viel Sonnenschein, wenig Regen und alles was zu einem solchen Sommer eben dazu gehört. Die Freibäder machen Sonderschichten, die Eisverkäufer müssen das verdiente Geld langsam aber sicher mit der Schubkarre zur Bank schaffen (1,50 EUR für eine Kugel Eis ist ja auch fast günstig), die Ventilatoren- und Klimaanlagenindustrie boomt, und auch die Kleiderindustrie muss ernsthaft darüber nach denken die Herbst-/Winterkollektion erst kurz vor knapp in die Läden zu bringen.

Denke ich an die vergangenen, sagen wir mal sieben, Sommer zurück war der Grundtenor noch „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ (hey das klappt heute mit den Liedtexten, also Achtung, Achtung Werbung!) Sommer die teilweise kühler waren als die Weihnachtstage. Sommer die durch und durch verregnet waren. Und jetzt wo er, der lang herbeigesehnte Sommer, da ist hört man es an allen Straßenecken schnaufen und jammern. „So eine Affenhitze!“ „Nicht auszuhalten, diese Temperaturen!“ und ähnliche Sätze sind an der Tagesordnung. Da fragt sich mein Zynikerherz doch so gleich „Ja was wollt ihr denn?“ Zu kühl ist Mist, Regen ist Mist, sommerliche Temperaturen scheinen aber auch Mist zu sein.

Ich gebe ja zu, das ich bei Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke auch nicht sooooooo gerne im Büro hocke und arbeite. Da die Brötchen aber nunmal verdient werden müssen, muss man da wohl oder übel durch. Also einmal von der Tatsache abgesehen, dass die meisten unter uns, im Büro, auf der Baustelle oder wo auch immer sich ihr Arbeitsplatz befindet, den Großteil des Sommers verpasst, hält uns doch niemand davon ab nach der Arbeit die Wärme zu genießen. Italienisches Eis kann geschleckt, Biergärten gemeinsam mit Freunden und Bekannten unsicher gemacht, die Decke im Park ausgebreitet, der Grill angeschmissen, die Sonnenliegen ausgeklappt, der Strände besiedelt, die Füße in den warmen Sand gesteckt, die Sommernächte durchgetanzt, das lockere Herumschäkern genossen und ein kühler Cocktail getrunken werden.

All das funktioniert in einem richtigen Sommer doch so viel besser als bei Regenwetter und unterkühlten Temperaturen. Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber der Sommer hat eine stimmungshebende Wirkung auf mich. Da fällt es mir leicht nicht bei jedem Mist aus der Hose zu springen und auch mal Dinge, die nicht ganz geradeaus laufen, mit Humor zu nehmen (wie z. B.  mein dezent verzögertes Bauvorhaben 😛 ).

Also lehnt euch auf eurer Strandliege zurück und genießt ihn, DEN Sommer! Durchgeschwitzt und vielleicht nur im Schatten, aber genießt ihn! Schnell genug kommt die trübe Jahreszeit und treibt uns in unsere Wohnungen und Häuser zurück. Geht raus. Legt euch auf eine, vielleicht nicht mehr ganz grüne, Wiese und beobachtet andere Leute. Schleckt ein Eis und macht den Eisverkäufer reich. Egal wie, aber genießt den Sommer!

Sommerliche Grüße vom heimatlichen Balkon.

Eure Rena