Lauwarmer Spargelsalat mit Pfeffer-Erdbeeren

Wenn die Temperaturen steigen, steigt bei mir auch die Lust auf Salate. Doch wer mich kennt, weiß das ich mich nicht mit der langweiligen Variante abgebe. Ich probiere gerne aus. Das heißt sozusagen frisch aus der Versuchsküche:

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 kg grünen Spargel
  • 500 gr Erdbeeren
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die unteren Enden kappen und die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne ordentlich heiß ist, den Spargel goldbraun anbraten. Ofen ausschalten, Honig und Salz mit dem noch heißen Spargel vermischen.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren putzen und vierteln. Balsamico und Pfeffer nach Geschmack über die Erdbeeren geben.

Jetzt nur noch Spargel und Erdbeeren vorsichtig untereinander heben.

Fertig & schmecken lassen!

Eure Rena

DIY Sitzpouf

Normalerweise finden Dinge wie Stricken, Häkeln und Nähen mehr in den kalten Jahreszeiten statt. Aber wenn eine liebe Freundin fragt ob ich ihr einen Sitzpouf machen kann, kann ich natürlich nicht nein sagen. Da ich bereits im Dezember einen Sitzpouf gestrickt habe, nutze ich jetzt praktischer Weise die Bilder des Making of von meinem Sitzpouf. Da aber die gleiche Farbe verwendet wird, gibt es jetzt nicht so viel Unterschied. 🙂

Gesagt, getan und los geht’s:

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Zunächst braucht ihr Textilgarn (mit 2,5 kg kommt ihr aus) und sehr sehr dicke Rundstricknadeln (ich habe Größe 12 verwendet, unter 10 solltet ihr jedoch nicht gehen) mit einem Seil von mindestens 1 m (besser 1,20 m). Außerdem ist es ganz gut eine Haarklammer zur Hand zu haben. Warum? Damit vermeidet man Schusselfehler beim Drehen. Dazu kommen wir aber später…

Ihr legt natürlich selber fest wie groß euer Sitzpouf werden soll, um eine angenehme Sitzgröße zu bekommen solltet ihr jedoch nicht zu wenige Maschen anschlagen. Ich habe meinen Sitzpouf mit 50 Maschen angeschlagen.

Die äußere Hülle:

  1. Alles fängt an mit einem ausreichend langen Stück Faden. Glaubt mir für 50ig Maschen braucht ihr wirklich einen riesigen Faden. Ihr schlagt die Maschen schön locker an, denn das Textilgarn ist von Natur aus etwas steifer. Habt ihr eure Maschen zusammen, strickt ihr die erste Reihe ganz normal rechts rum bis zum Ende.
  2. Anschließend wird die Arbeit gewendet, jetzt schnappt ihr euch den Haarclip und hakt ihn bei der viertletzten Masche ein.
  3. Und wieder strickt ihr nur rechte Maschen, bis ihr an den Haarclip kommt.
  4. Den Haarclip nehmt ihr jetzt ab, hebt die Masche auf die andere Nadel ohne sie zu stricken, legt den Führungsfaden vor die linke Nadel und schiebt die vorher abgenommene Masche wieder zurück auf die linke Nadel und vor den Führungsfaden.
  5. Jetzt dreht ihr die Arbeit wieder.
  6. Setzt den Clip auf die viertletzte Masche und wiederholt Schritt 2 bis 5.
  7. Im nächsten Schritt wird der Clip nicht auf die viertletzte Masche genommen sondern auf die achtletzte Masche. Alles andere bleibt gleich. Ihr wiederholt also Schritt 3 bis 5 wieder.
  8. Wiederhole Schritt 7 und 3 bis 5.
  9. Ahnt ihr schon auf welche Masche ihr nach dem nächsten Wenden den Clip setzt? Richtig diesmal ist es die 12 Masche und alles andere bleibt wie gehabt. Das wiederholt ihr wie schon vorher noch einmal.
  10. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, habt ihr an beiden Enden des Strickstücks eine Art Treppe.
  11. Und jetzt wird’s spannend, ihr dreht die Arbeit aber legt den Clip zur Seite und strickt alle Maschen bis zur Letzten durch.
  12. Dreht die Arbeit und strickt wieder bis zur letzten Masche. Seid ihr hinten angekommen habt ihr den ersten Maschensatz geschafft.
  13. Jetzt fangt ihr wieder mit den Schritten 2 bis 12 an. Diese wiederholen sich jetzt immer und immer wieder.

Euer Strickstück wird relativ schnell bauchig werden (Ihr strickt die Maschen in der Mitte des Strickstücks wesentlich häufiger als die an den Rändern 🙂 )  das ist richtig so und muss so sein, sonst wird der Pouf nicht rund. Da der Pouf mit sehr dickem Textilgarn gestrickt wird, bekommt er sehr schnell entsprechend Gewicht. Zum Ende hin, kann das Stricken daher zur echten Tortur werden. Aber das Endergebnis lohnt sich. Haltet also durch.

Legt ihr die beiden Außenseiten (die Maschen die ihr nur selten strickt aufeinander, so wird das Strickstück zum  Ende hin einen Kreis zeigen. Strickt den Pouf ab (lasst einen ordentlich langen Faden stehen, den brauchen wir später beim Zusammenziehen des Poufs) und verbindet die beiden langen Seiten miteinander in dem ihr sie entweder fest vernäht, oder mit einer dicken Häkelnadel (dem Textilgarn angepasst) eine flache Naht häkelt.

Ihr habt es fast geschafft… Die Außenhülle eures Poufs steht schon mal. Jetzt muss nur noch den Futtersack fertig gemacht und anschließend die Füllung reingestopft werden.

Der Futtersack:

Nehmt ein ausreichend großes Stück Stoff (am besten in der Farbe des Textilgarnes), die Größe des Sackes bestimmt sich relativ leicht in dem ihr die gestrickte Außenhülle als Maß annehmt. Legt den Stoff doppelt, dann spart ihr eine Seitennaht. Denkt dabei daran das der Sack genug Höhe zum befüllen hergeben muss. Näht alle Seiten bis auf die obere Seite zu. Den vernähten Sack steckt ihr nun in die Öffnung der Außenhülle.

Die Füllung des Futtersacks könnt ihr ganz nach Belieben wählen. Ihr könnt Watte, Styroporkügelchen, Kirschkerne, Hirse, Dinkel, ect. nehmen, ganz wie ihr mögt.  Je kleiner die einzelnen Füllteilchen sind, desto enger müsst ihr die Naht an eurem Futtersack setzen.

Der Futtersack steckt nun in eurer gestrickten Außenhülle und ist bereit zum Befüllen. Nehmt euch lieber jemanden der den Sack festhält während ihr ihn befüllt, das erspart euch den einen oder anderen Nervenszusammbruch. Ist der Futtersack voll, schnappt ihr euch Nadel und Faden und vernäht die noch verbliebene Öffnung sorgsam.

Zu guter Letzt:

Ihr habt es fast geschafft, nur noch die Öffnungen der Pouf-Außenhülle verschließen und schon haltet ihr eure neue Sitzgelegenheit in euren Händen. Zu mindestens an ein einer der beiden Seiten sollte der zuvor übergelassene Faden vorhanden sein. Zieht diesen mit Wellenförmig durch die gesamte Länge der Kante und zieht anschließend fest zusammen, bis sich das Loch gänzlich schließt. Den übrigen Faden gut verknoten und durch die Mitte Richtung Futtersack schieben. Das Gleiche macht ihr auf der anderen Seite. Fertig!

 

 

 

 

 

 

5. Fotomarathon Zwickau

Auch dieses Jahr war es Anfang Mai, genauer gesagt am 05.05. um 5 vor 5, wieder soweit. Alle Fotoverrückten aus Zwickau und Umgebung versammelten sich zum 5. Fotomarathon auf dem Hauptmarkt. Das Motto des Fotomarathon stand dieses Jahr ganz unter dem 900 jährigen Jubiläum der Stadt. Gewohnt anspruchsvoll waren die Themen des Marathons, übrigens nichts Neues. Wie immer gab es 10 verschiedene Themen zu dem es jeweils galt nur ein einziges Mal den Auslöser zu drücken. Ganz schön schwierig, wo doch Speicherplatz immer günstiger werden und SD-Karten immer mehr davon zu bieten haben. Schwierig ja aber sicherlich nicht unmöglich… Erinnert ihr euch noch daran wie es war, als man vorher nicht wusste was man sich da gerade „zusammen geknipst“ hatte? Also gut natürlich hat das Display letzten Endes sofort verraten ob man verhauen hatte oder nicht. Aber spannend blieb es trotzdem jedes Mal wenn der Auslöser gedrückt wurde. Was ich mir dabei so „zusammengeknipst“ habe möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

  1. Thema: „Und weil du heute Geburtstag hast, da haben wir gedacht…“DSC04362
  2. Thema: „Uns stand das Wasser bis zum Hals“DSC04363
  3. Thema: „900“DSC04364
  4. Thema: „Unsere Traditionen“DSC04365
  5. Thema: „Freie Wahl“DSC04366
  6. Thema: „Selbstportrait“
  7. Thema: „Spieglein, Spieglein an der Wand“DSC04368_2
  8. Thema: „Gastronomie an unserer Mulde“DSC04369
  9. Thema: „22.02.1960 Kumpel“DSC04370
  10. Thema: „Erleuchtungszugabe“DSC04371