Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe – Soulfood pur

Hallihallo ihr Lieben,

langsam aber sicher kehrt der Herbst ein. Was bedeutet das? Richtig Töpfe raus, Soulfood rein!!! Aber was ist eigentlich „Soulfood“. Ich glaube das ist für jeden etwas anderes. Für den Einen ist es Omas Apfelkuchen, der sich schon mit dem unverwechselbaren Duft ankündigt. Für den Anderen ist das nach einem stürmischen Waldspaziergang im Herbst ein deftig wärmender Eintopf. Für mich persönlich ist die Breite der  Soulfood-Palette immer sehr abhängig von meiner Gemütslage. Fast immer (okay vielleicht nicht bei 30 Grad im Schatten) findet sich meine Lauch-Hackfleisch-Cremesuppe darauf wieder. Sie wärmt herrlich von Ihnen, ist sicherlich kein Leichtgewicht, was sie aber nur um so leckerer macht und ist mit noch nicht mal einer halben Stunde Zubereitungszeit auch mal eben schnell gemacht.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 4 Stangen Lauch
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 500 gr. braune Champignons
  • 500 gr. Hackfleisch
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 2 Päckchen Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 10 gr. Butter

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden, in einem große Topf die Butter zerlassen und die Zwiebeln hinzugeben, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  2. Hackfleisch hinzugeben und leicht krümelig braten.
  3. In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Hitze erhöhen und die Champignons zum Hackfleisch geben. Unter gelegentlichem Rühren garen lassen, dabei dürfen die Champignons ruhig ein wenig Farbe annehmen.
  4. Währenddessen den Lauch in Scheiben schneiden (die dürfen auch mal etwas ungleichmäßiger aber trotzdem nicht zu grob ausfallen) und GUT!!! waschen (außer ihr steht darauf wenn es zwischen den Zähnen knirscht).
  5. Dem Hackfleisch-Zwiebel-Champignon-Gemisch die Gemüsebrühe zufügen und aufkochen lassen, erst dann den Lauch zufügen.
  6. Sahne und Schmelzkäse zufügen. Käse schmelzen lassen, währenddessen gelegentlich umrühren.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen
  8. Jetzt kommt das wichtigste —> SCHMECKEN LASSEN!!!

Herbstliche Grüße

Eure Rena

Feuriger Kartoffelsalat

Klar old school ist schon irgendwie in, aber ich wäre ja nicht ich wenn ich es nicht wieder anders machen würde. Wie sich sicherlich schon aus der Überschrift ableiten lässt, dieser Kartoffelsalat kommt ganz ohne Mayo aus. Also los geht’s:

Zutaten (ca. 6 Personen) 

  • 500 gr. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 200 gr. scharfe Chorizo
  • 1 Gemüseziebel
  • 1 Paprikaschote
  • 1/4 Gurke
  • 100 gr Kirschtomaten
  • rotes Pesto (am besten schön scharf)
  • 1 Chillischote
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver scharf

 

Zubereitung:

Pellkartoffeln zubereiten (Kartoffel inkl. Schale und Salz in kochendes Wasser und abwarten bis diese gar sind –> am besten geht das mit relativ kleinen Kartoffeln und einer kurzen Gabelprobe).

In der Zwischenzeit Paprika, Gurke und Kirschtomaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Chorizo der Länge nach halbieren und anschließend in Scheiben schneiden. Chillischote und Zwiebel in Streifen schneiden und gemeinsam mit der Chorizo in der Pfanne anbraten. Hier darf es ruhig ein bisschen knusprig werden, Die Röstaromen geben einen tollen Geschmack. Das Pesto zu der Chorizo geben.

Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (die dürfen ruhig ein wenig dicker ausfallen, dann habt ihr anschließend keinen Kartoffelbrei 😉 Die warmen Zutaten abkühlen lassen.

Wenn die warmen Zutaten auf Zimmertemperatur sind, alle Zutaten wild vermischen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und schmecken lassen.

 

P.S.: Wie jeder Kartoffelsalat schmeckt auch dieser gut durchgezogen am besten.

Rote Bete mit Wildsalat und Ziegenkäsetalern

Rote Bete, entweder man hasst oder man liebt sie. Bis vor rund einem guten Jahr konnte man mich mit Knolle jagen. Aber irgendwann lag Sie versehentlich (ich hatte vergessen meine Kiste entsprechend anzupassen) in meiner wöchentlichen Biokiste. Lebensmittel weg zu schmeißen kommt für mich nicht in die Tüte, also hab ich mich auf die Suche nach annehmbaren Rezepten begeben. Eines der Rezepte wurde selbstverständlich gleich ausprobiert und ich war mittelschwer überrascht, wie gut die rote Bete eigentlich schmeckt. Seitdem gehört Sie bei uns regelmäßig auf den Speiseplan. Heute gab es die rote Knolle scharf angebraten mit Salat, Ziegenkäse und Walnüssen.

Zutaten für 2 Personen: 

  • 400 gr Wild-Blattsalat
  • 500 gr Rote Bete (für die faule Bevölkerung (wie mich) auch gerne die Vakuumverpackten Vorgekochten)
  • 200 gr Ziegenkäserolle
  • 70 gr Bacon
  • 50 gr Walnüsse (netto Gewicht, exkl. Schale)
  • 1 EL Honig
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Salat waschen und in kleine Stücke zupfen. Granatapfel „entkernen“. Die Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden. Pfanne erhitzen, 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben und die rote Bete scharf anbraten. Mit Salz und Honig würzen. Rote Bete in einer separaten Schüssel zwischenparken. Den Ziegenkäse in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Bacon umwickeln. Goldbraun anbraten.

In der Zwischenzeit den Balsamico-Essig mit dem restlichen Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Salatdressing vermischen. Walnüsse grob hacken, mit dem Granatapfelkernen und dem Salat sowie dem Salatdressing vermischen. Vorsichtig die Rote Beete unterheben, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hübsch auf dem Teller drapieren, dabei die Ziegenkäsetaler nicht vergessen und schmecken lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Rena!

Lauwarmer Spargelsalat mit Pfeffer-Erdbeeren

Wenn die Temperaturen steigen, steigt bei mir auch die Lust auf Salate. Doch wer mich kennt, weiß das ich mich nicht mit der langweiligen Variante abgebe. Ich probiere gerne aus. Das heißt sozusagen frisch aus der Versuchsküche:

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 kg grünen Spargel
  • 500 gr Erdbeeren
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die unteren Enden kappen und die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne ordentlich heiß ist, den Spargel goldbraun anbraten. Ofen ausschalten, Honig und Salz mit dem noch heißen Spargel vermischen.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren putzen und vierteln. Balsamico und Pfeffer nach Geschmack über die Erdbeeren geben.

Jetzt nur noch Spargel und Erdbeeren vorsichtig untereinander heben.

Fertig & schmecken lassen!

Eure Rena

Dips, Dips, Dips

Kennt ihr das auch? Sommer, Sonne, Grillzeit und einfallslose Soßen und Dips aus dem Kühlregal. Echt öde… außerdem bleibt meistens ein Rest in der Flasche und blockiert monatelang euren Kühlschrank, bevor er dann doch in der Tonne landet. Damit es für die nächsten Grillabende nicht wieder Dosendips gibt, hier meine Dip-Lieblinge. Das beste daran ist, sie sind super schnell und mindestens genauso einfach selbstgemacht. Außerdem passen Sie nicht nur gut zu Gegrilltem.

Rena’s Zaziki Liebling: 

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Zutaten (ca. 6 Pers.): 

  • 500 gr grieschischer Joghurt
  • 100 gr. Schmand  oder Creme Fraiche
  • 1/2 Gurke
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL natives Olivenöl
  • 1 Stängel Minze
  • Salz, Pfeffer nach Belieben

Zubereitung: 

Gurke schälen, halbieren und mit einem kleinen Löffel entkernen. Dann die Gurke reiben, ich nehme dafür normalerweise die ganz normale Küchenreibe. Anschließend unbedingt die geriebene Gurke gut salzen und alles vermischen. Da die Gurke sehr wasserhaltig ist, könnt ihr so das überschüssige Wasser entziehen und der Zaziki (für den unwahrscheinlichen Fall das noch was über bleibt) verwässert nicht so stark. Joghurt und Schmand vermischen, Knoblauchzehen schälen und fein hacken (natürlich geht auch die Knoblauchpresse, ich hacke einfach lieber selber). Den Knoblauch und das Olivenöl zum Joghurt geben und alles gut verrühren. Minze waschen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Die Minze unter den Joghurt heben. Die Gurke abgießen, ggf. noch etwas ausdrücken und zum Zaziki geben. Ich lasse das Ganze gerne eine halbe bis ganze Stunde im Kühlschrank stehen bevor ich es mit Salz und Pfeffer würze, so kann der Zaziki ziehen und die Gefahr von zuviel Salz ist nicht ganz so hoch.

Tip: Wer keine Minze mag, kann sie entweder ganz weglassen oder mit Dill ersetzten.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

 

Mango-Chilli-Butter 

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Zutaten (ca. 4 Pers.):

  • 125 gr weiche Butter
  • 1/4 Mango
  • Bio-Zitrone
  • 1 Chillischote (Schärfegrad je nach Geschmack wählen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Honig

Zubereitung:

Zitrone gut waschen, ca. 1/4 der Zitronenschale reiben. Chillischote waschen  zusammen mit der Mango pürieren. Weiche Butter in eine Schale geben, die Zitronenschale und das Mango-Chili-Püree gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Honig würzen. Kaltstellen.

Tipp: Ersetzt die Mango mit ca. 50 gr. getrockneten Tomaten, lasst die Zitrone und den Honig weg und schon habt ihr die zweite Hälfte eures Butterstücks in einen zweiten Dip verwandelt.

Zubereitungszeit: ca. 7 Minuten

 

Thunfischcreme für Faule

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Zutaten (ca. 6 Pers.):

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 250 gr. Mascarpone
  • 100 gr. Naturjoghurt
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung: 

Thunfisch abtropfen lassen und mit der Gabel zerkleinern. Mascarpone und Naturjoghurt zusammen mit dem Zitronensaft zum Thunfisch geben, gut verrühre. Zwiebel ganz fein hacken und unter die Thunfischcreme geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach belieben Würzen.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

 

Übrigens bin ich sehr für mehr Realität im Internet… daher mal ein Bild während der Zubereitung:

 

Lasst es euch schmecken,

Eure Rena

 

DIY Eistee

Ich liebe Tee. Damit meine ich wirklich fast alle Variationen. Im Winter findet sich stets eine Kanne Tee auf meinem Schreibtisch. Und auch im Sommer möchte ich nicht auf ihn verzichten. Am liebsten schön gekühlt. und in einer hübschen Karaffe, schließlich trinkt das Auge mit. Was ich dagegen gar nicht leiden mag sind diese überzuckerten Fertig-Eistees. Nur gut das man leckeren Eistee vollkommen problemlos selber machen kann.

Grundsätzlich eignen sich alle Arten von Tee’s. Wer es ganz klassisch mag nimmt schwarzen Tee. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich stehe ja gerade an heißen Tagen sehr auf Pfefferminze, der erfrischt noch mal extra.

Was braucht man noch so neben dem bereits erwähnten Tee?

Pfefferminz-Zitronen-Eistee:

Zubehör: 

  • Teekanne,
  • Glaskaraffe,
  • Esslöffel,
  • Schneidebrett,
  • scharfes Messer,
  • Rührstab / Langlöffel

Zutaten für ca. 1,5 l Eistee:

  • 3 – 4 EL loser Pfefferminztee,
  • 1 EL Bio-Honig,
  • 1 Bio-Zitrone,
  • frische Zitronenmelisse nach Belieben

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Zubereitung:

Fangt damit an den Tee zu brühen, ich nehme dafür immer eine Teekanne, einfach weil mir schon mal eine Glaskaraffe gesprungen ist als ich sie mit heißem Wasser gefüllt habe. Damit mir das nicht noch mal passiert, nehme ich grundsätzlich eine ordentliche Teekanne.

Lasst den Tee ca. 10 Minuten abkühlen dann fügt ihr den Honig hinzu. Wenn der Tee noch zu heiß ist gehen die positiven Eigenschaften des Honigs flöten. Wartet ihr zu lange und der Tee ist schon kalt, löst sich der Honig nur mit viel Rührarbeit auf. Anschließend lasst ihr den Tee komplett auskühlen.

Schneidet eine halbe Zitrone (Zitronen bitte immer vorher gründlich waschen) in Scheiben oder in Spalten (ganz nach belieben), die andere Hälfte presst ihr aus und vermischt den Saft mit dem nun kalten Tee.

Den Tee zusammen mit den geschnittenen Zitronenstücken in die Karaffe geben, einige Zitronenmelissenblätter dazu und ab in den Kühlschrank.

Natürlich ist das Rezept nicht in Stein gemeißelt und kann nach belieben abgewandelt werden. Probiert z. B. gefrorene Himbeeren statt der Zitronenstücke aus. Auch sehr lecker.

 

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße

Rena