36 Grad und es wird noch heißer…

Der Song von 2Raumwohnung (hey hier das obligatorische Warnschild –> Achtung Werbung da Markennennung… wie immer bei mir unbezahlt) trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Wir haben den Sommer schlecht hin… seit April mehr oder weniger durchgängig tolles Wetter, viel Sonnenschein, wenig Regen und alles was zu einem solchen Sommer eben dazu gehört. Die Freibäder machen Sonderschichten, die Eisverkäufer müssen das verdiente Geld langsam aber sicher mit der Schubkarre zur Bank schaffen (1,50 EUR für eine Kugel Eis ist ja auch fast günstig), die Ventilatoren- und Klimaanlagenindustrie boomt, und auch die Kleiderindustrie muss ernsthaft darüber nach denken die Herbst-/Winterkollektion erst kurz vor knapp in die Läden zu bringen.

Denke ich an die vergangenen, sagen wir mal sieben, Sommer zurück war der Grundtenor noch „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ (hey das klappt heute mit den Liedtexten, also Achtung, Achtung Werbung!) Sommer die teilweise kühler waren als die Weihnachtstage. Sommer die durch und durch verregnet waren. Und jetzt wo er, der lang herbeigesehnte Sommer, da ist hört man es an allen Straßenecken schnaufen und jammern. „So eine Affenhitze!“ „Nicht auszuhalten, diese Temperaturen!“ und ähnliche Sätze sind an der Tagesordnung. Da fragt sich mein Zynikerherz doch so gleich „Ja was wollt ihr denn?“ Zu kühl ist Mist, Regen ist Mist, sommerliche Temperaturen scheinen aber auch Mist zu sein.

Ich gebe ja zu, das ich bei Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke auch nicht sooooooo gerne im Büro hocke und arbeite. Da die Brötchen aber nunmal verdient werden müssen, muss man da wohl oder übel durch. Also einmal von der Tatsache abgesehen, dass die meisten unter uns, im Büro, auf der Baustelle oder wo auch immer sich ihr Arbeitsplatz befindet, den Großteil des Sommers verpasst, hält uns doch niemand davon ab nach der Arbeit die Wärme zu genießen. Italienisches Eis kann geschleckt, Biergärten gemeinsam mit Freunden und Bekannten unsicher gemacht, die Decke im Park ausgebreitet, der Grill angeschmissen, die Sonnenliegen ausgeklappt, der Strände besiedelt, die Füße in den warmen Sand gesteckt, die Sommernächte durchgetanzt, das lockere Herumschäkern genossen und ein kühler Cocktail getrunken werden.

All das funktioniert in einem richtigen Sommer doch so viel besser als bei Regenwetter und unterkühlten Temperaturen. Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber der Sommer hat eine stimmungshebende Wirkung auf mich. Da fällt es mir leicht nicht bei jedem Mist aus der Hose zu springen und auch mal Dinge, die nicht ganz geradeaus laufen, mit Humor zu nehmen (wie z. B.  mein dezent verzögertes Bauvorhaben 😛 ).

Also lehnt euch auf eurer Strandliege zurück und genießt ihn, DEN Sommer! Durchgeschwitzt und vielleicht nur im Schatten, aber genießt ihn! Schnell genug kommt die trübe Jahreszeit und treibt uns in unsere Wohnungen und Häuser zurück. Geht raus. Legt euch auf eine, vielleicht nicht mehr ganz grüne, Wiese und beobachtet andere Leute. Schleckt ein Eis und macht den Eisverkäufer reich. Egal wie, aber genießt den Sommer!

Sommerliche Grüße vom heimatlichen Balkon.

Eure Rena

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Rote Bete mit Wildsalat und Ziegenkäsetalern

Rote Bete, entweder man hasst oder man liebt sie. Bis vor rund einem guten Jahr konnte man mich mit Knolle jagen. Aber irgendwann lag Sie versehentlich (ich hatte vergessen meine Kiste entsprechend anzupassen) in meiner wöchentlichen Biokiste. Lebensmittel weg zu schmeißen kommt für mich nicht in die Tüte, also hab ich mich auf die Suche nach annehmbaren Rezepten begeben. Eines der Rezepte wurde selbstverständlich gleich ausprobiert und ich war mittelschwer überrascht, wie gut die rote Bete eigentlich schmeckt. Seitdem gehört Sie bei uns regelmäßig auf den Speiseplan. Heute gab es die rote Knolle scharf angebraten mit Salat, Ziegenkäse und Walnüssen.

Zutaten für 2 Personen: 

  • 400 gr Wild-Blattsalat
  • 500 gr Rote Bete (für die faule Bevölkerung (wie mich) auch gerne die Vakuumverpackten Vorgekochten)
  • 200 gr Ziegenkäserolle
  • 70 gr Bacon
  • 50 gr Walnüsse (netto Gewicht, exkl. Schale)
  • 1 EL Honig
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Salat waschen und in kleine Stücke zupfen. Granatapfel „entkernen“. Die Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden. Pfanne erhitzen, 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben und die rote Bete scharf anbraten. Mit Salz und Honig würzen. Rote Bete in einer separaten Schüssel zwischenparken. Den Ziegenkäse in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Bacon umwickeln. Goldbraun anbraten.

In der Zwischenzeit den Balsamico-Essig mit dem restlichen Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Salatdressing vermischen. Walnüsse grob hacken, mit dem Granatapfelkernen und dem Salat sowie dem Salatdressing vermischen. Vorsichtig die Rote Beete unterheben, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hübsch auf dem Teller drapieren, dabei die Ziegenkäsetaler nicht vergessen und schmecken lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure Rena!

Lauwarmer Spargelsalat mit Pfeffer-Erdbeeren

Wenn die Temperaturen steigen, steigt bei mir auch die Lust auf Salate. Doch wer mich kennt, weiß das ich mich nicht mit der langweiligen Variante abgebe. Ich probiere gerne aus. Das heißt sozusagen frisch aus der Versuchsküche:

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 kg grünen Spargel
  • 500 gr Erdbeeren
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spargel waschen, die unteren Enden kappen und die Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und Pfanne erhitzen. Wenn die Pfanne ordentlich heiß ist, den Spargel goldbraun anbraten. Ofen ausschalten, Honig und Salz mit dem noch heißen Spargel vermischen.

Zwischenzeitlich die Erdbeeren putzen und vierteln. Balsamico und Pfeffer nach Geschmack über die Erdbeeren geben.

Jetzt nur noch Spargel und Erdbeeren vorsichtig untereinander heben.

Fertig & schmecken lassen!

Eure Rena

Dips, Dips, Dips

Kennt ihr das auch? Sommer, Sonne, Grillzeit und einfallslose Soßen und Dips aus dem Kühlregal. Echt öde… außerdem bleibt meistens ein Rest in der Flasche und blockiert monatelang euren Kühlschrank, bevor er dann doch in der Tonne landet. Damit es für die nächsten Grillabende nicht wieder Dosendips gibt, hier meine Dip-Lieblinge. Das beste daran ist, sie sind super schnell und mindestens genauso einfach selbstgemacht. Außerdem passen Sie nicht nur gut zu Gegrilltem.

Rena’s Zaziki Liebling: 

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Zutaten (ca. 6 Pers.): 

  • 500 gr grieschischer Joghurt
  • 100 gr. Schmand  oder Creme Fraiche
  • 1/2 Gurke
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL natives Olivenöl
  • 1 Stängel Minze
  • Salz, Pfeffer nach Belieben

Zubereitung: 

Gurke schälen, halbieren und mit einem kleinen Löffel entkernen. Dann die Gurke reiben, ich nehme dafür normalerweise die ganz normale Küchenreibe. Anschließend unbedingt die geriebene Gurke gut salzen und alles vermischen. Da die Gurke sehr wasserhaltig ist, könnt ihr so das überschüssige Wasser entziehen und der Zaziki (für den unwahrscheinlichen Fall das noch was über bleibt) verwässert nicht so stark. Joghurt und Schmand vermischen, Knoblauchzehen schälen und fein hacken (natürlich geht auch die Knoblauchpresse, ich hacke einfach lieber selber). Den Knoblauch und das Olivenöl zum Joghurt geben und alles gut verrühren. Minze waschen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Die Minze unter den Joghurt heben. Die Gurke abgießen, ggf. noch etwas ausdrücken und zum Zaziki geben. Ich lasse das Ganze gerne eine halbe bis ganze Stunde im Kühlschrank stehen bevor ich es mit Salz und Pfeffer würze, so kann der Zaziki ziehen und die Gefahr von zuviel Salz ist nicht ganz so hoch.

Tip: Wer keine Minze mag, kann sie entweder ganz weglassen oder mit Dill ersetzten.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten

 

Mango-Chilli-Butter 

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Zutaten (ca. 4 Pers.):

  • 125 gr weiche Butter
  • 1/4 Mango
  • Bio-Zitrone
  • 1 Chillischote (Schärfegrad je nach Geschmack wählen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Honig

Zubereitung:

Zitrone gut waschen, ca. 1/4 der Zitronenschale reiben. Chillischote waschen  zusammen mit der Mango pürieren. Weiche Butter in eine Schale geben, die Zitronenschale und das Mango-Chili-Püree gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Honig würzen. Kaltstellen.

Tipp: Ersetzt die Mango mit ca. 50 gr. getrockneten Tomaten, lasst die Zitrone und den Honig weg und schon habt ihr die zweite Hälfte eures Butterstücks in einen zweiten Dip verwandelt.

Zubereitungszeit: ca. 7 Minuten

 

Thunfischcreme für Faule

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Zutaten (ca. 6 Pers.):

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 250 gr. Mascarpone
  • 100 gr. Naturjoghurt
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung: 

Thunfisch abtropfen lassen und mit der Gabel zerkleinern. Mascarpone und Naturjoghurt zusammen mit dem Zitronensaft zum Thunfisch geben, gut verrühre. Zwiebel ganz fein hacken und unter die Thunfischcreme geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach belieben Würzen.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten

 

Übrigens bin ich sehr für mehr Realität im Internet… daher mal ein Bild während der Zubereitung:

 

Lasst es euch schmecken,

Eure Rena

 

DIY Eistee

Ich liebe Tee. Damit meine ich wirklich fast alle Variationen. Im Winter findet sich stets eine Kanne Tee auf meinem Schreibtisch. Und auch im Sommer möchte ich nicht auf ihn verzichten. Am liebsten schön gekühlt. und in einer hübschen Karaffe, schließlich trinkt das Auge mit. Was ich dagegen gar nicht leiden mag sind diese überzuckerten Fertig-Eistees. Nur gut das man leckeren Eistee vollkommen problemlos selber machen kann.

Grundsätzlich eignen sich alle Arten von Tee’s. Wer es ganz klassisch mag nimmt schwarzen Tee. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich stehe ja gerade an heißen Tagen sehr auf Pfefferminze, der erfrischt noch mal extra.

Was braucht man noch so neben dem bereits erwähnten Tee?

Pfefferminz-Zitronen-Eistee:

Zubehör: 

  • Teekanne,
  • Glaskaraffe,
  • Esslöffel,
  • Schneidebrett,
  • scharfes Messer,
  • Rührstab / Langlöffel

Zutaten für ca. 1,5 l Eistee:

  • 3 – 4 EL loser Pfefferminztee,
  • 1 EL Bio-Honig,
  • 1 Bio-Zitrone,
  • frische Zitronenmelisse nach Belieben

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Zubereitung:

Fangt damit an den Tee zu brühen, ich nehme dafür immer eine Teekanne, einfach weil mir schon mal eine Glaskaraffe gesprungen ist als ich sie mit heißem Wasser gefüllt habe. Damit mir das nicht noch mal passiert, nehme ich grundsätzlich eine ordentliche Teekanne.

Lasst den Tee ca. 10 Minuten abkühlen dann fügt ihr den Honig hinzu. Wenn der Tee noch zu heiß ist gehen die positiven Eigenschaften des Honigs flöten. Wartet ihr zu lange und der Tee ist schon kalt, löst sich der Honig nur mit viel Rührarbeit auf. Anschließend lasst ihr den Tee komplett auskühlen.

Schneidet eine halbe Zitrone (Zitronen bitte immer vorher gründlich waschen) in Scheiben oder in Spalten (ganz nach belieben), die andere Hälfte presst ihr aus und vermischt den Saft mit dem nun kalten Tee.

Den Tee zusammen mit den geschnittenen Zitronenstücken in die Karaffe geben, einige Zitronenmelissenblätter dazu und ab in den Kühlschrank.

Natürlich ist das Rezept nicht in Stein gemeißelt und kann nach belieben abgewandelt werden. Probiert z. B. gefrorene Himbeeren statt der Zitronenstücke aus. Auch sehr lecker.

 

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße

Rena